Winterliche Temperaturen bei der 2. Auflage des Stevertaler Varus Cup

Blick auf das Regattafeld und den Prahm mit der Wettfahrtleitung | Foto: Reinhard Sdunek
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  • Blick auf das Regattafeld und den Prahm mit der Wettfahrtleitung
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Fast hätte das Wetter den SVC verhindert – aber nur fast...
Als Samstag Morgen die ersten jungen Segler eintrafen, stand gerade erst fest, dass der Stevertaler Varus Cup – kurz SVC – wirklich stattfinden kann. Das Wetter hatte es im Vorfeld nicht besonders gut gemeint. Noch Freitag Nachmittag rieselten weiße Flocken vom Himmel und eine dünne Eisschicht überzog noch den See. Und auch erst an genau diesem Nachmittag konnte der DLRG die beiden Rettungsboote ins Wasser lassen. Schon zu diesem Zeitpunkt war aber klar: alle, die sich angemeldet hatten, wollten unbedingt an der Regatta teilnehmen. Der SVC ist eine der ersten Opti-Regatten im Jahr und nach der langen Winterpause machen die Jugendlichen selbst vor gruseligen Temperaturen nicht halt.

Neunundzwanzig Teilnehmer aus ganz NRW
Angetreten sind am letzten Wochenende 29 junge Segler aus ganz Nordrhein-Westfalen: aus dem Münsterland, aus dem Bergischen, aus dem Rheinlad. Aus Haltern selbst gingen sieben Segler an den Start, davon alleine sechs vom SCST sowie einer vom SCH.

SCST läutet Regattasaison auf dem Halterner Stausee ein
Bevor Wettfahrtleiter Gerd Kleine Schulte die Steuermannsbesprechung für die jungen Segler begann, begrüßte der 1. Vorsitzende Reinhard Sdunek die Teilnehmer mit ihren Familien und ging dabei noch mal auf die Witterungsverhältnisse ein und betonte, dass Sicherheit immer an erster Stelle stehe.

Das gesamte Wochenende zeigte sich von seiner kühlen Seite, dazu kamen einige unerwartete Böen, aber immerhin blieb es weitestgehend trocken. So entschied die Wettfahrtleitung, am Samstag zwei Wettfahrten auszurichten. Am Sonntag Vormittag folgte noch eine letzte Fahrt. Das Regattagebiet wurde kurzerhand auf den westlichen Teil des Sees verlegt. So wären nur kurze Wege nötig, falls ein Segler aus einer Gefahrensituation hätte gerettet werden müssen. Erfreulicher Nebeneffekt: viele Spaziergänger und Läufer aus dem Westuferpark blieben spontan stehen, um sich das Spektakel anzuschauen.

Rahmenprogramm für alle Teilnehmer und Begleitpersonen
Wer vom Wasser kommt, hat erfahrungsgemäß eine gute Stärkung nötig. So hat das Festkomittee um Gerda Kleine Schulte wieder mal für einen gelungenen Abend gesorgt. Das Fachsimpeln aller kleinen und großen Gäste macht mit vollem Bauch noch viel mehr Spaß. So gab es selbstgemachte Hamburger mit Pommes Frites oder Bratwürstchen und Salate. Alle sind sich einig, dass Haltern schon wegen der guten Verpflegung eine Reise wert ist.

Dem Segeln folgen Grußworte und die Siegerehrung
Nach Abschluss aller Wettfahrten wurden alle Ergebnisse zusammengefasst und das Gesamtergebnis ermittelt. Bei seiner Ansprache fasste sich Reinhard Sdunek, 1. Vorsitzender des SCST, dann auch bewusst kurz: dass alle Teilnehmer ungeduldig auf die Ergebnisse warteten, war einfach nicht zu übersehen. Gleichzeitig mit der Siegerehrung fand eine Tombola statt. Hier wurden dank großzügiger Spenden der Halterner Kaufmannschaft und des Wassersportladens am Kemnader See tolle Sachpreise übergeben.

Nach den drei durchgeführten Läufen konnte Florian Büscher vom Yachtclub Ruhrland Essen als Gesamtsieger einen tollen Wanderpokal in Form eines Modelbootes in Empfang nehmen. Auf den zweiten Rang segelte sich Xuan Offergeld vom Duisburger Yachtclub. Als bester Halterner Segler erreichte Robert Zink vom SCSt den 3. Platz. Jens Fridag (SCST) bekam als „Held vom Mittelfed“ einen Sextanten als Wanderpokal. Jana Fridag, die als „Feldjäger“ das gesamte Regattafeld vor sich hergetrieben hatte, konnte ebenfalls einen Wanderpokal mit nach Hause nehmen. Allen Teilnehmern an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum ersegelten Ergebnis!

Ein großes Lob und viel Hochachtung
Der Vorsitzende hatte es bei seiner Abschlussrede schon angesprochen, aber auch an dieser Stelle soll noch mal allen Teilnehmern höchsten Respekt ausgesprochen werden. Während manch einer gerade mal sein Boot saisontauglich macht, waren diese Jugendlichen alle außerordentlich tapfer. Den Eltern und Helfern, die am Ufer warteten, wurde schon beim Zuschauen lausig kalt.

Besten Dank wie immer dem Festkommittee des SCST, der Stadt Haltern und der Gelsenwasser AG. Dann natürlich der die Halterner Kaufmannschaft und den Wassersportladen für ihre großzügigen Spenden. Aber auch besonders den „Jungs vom DLRG“, ohne die die Regatta nicht hätte stattfinden können.

Detailergebnisse, Fotos und weitere Infos zum Verein gibt es unter http://www.scst-haltern.de

Autor:

Anke Engler aus Haltern

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