Plastikstopfen sind auf dem Vormarsch

Lehrerin Ulrike Jolk (dritte von links) konnte an Abfallwirtschaftsberater Detlef Schäfer 176,2 Kilogramm Korken überreichen, die von den Gesamtschülern im vergangenen Jahr gesammelt wurden.
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Die Jungen und Mädchen der Gesamtschule Velbert-Mitte haben wieder fleißig Korken gesammelt.
Genau 176,2 Kilogramm Korken wurden von Lehrerin Ulrike Jolk auf der Wiegeliste von Detlef Schäfer protokolliert. Der Abfallwirtschaftsberater der Technischen Betriebe Velbert (TBV) verwog die im Laufe der vergangenen zwölf Monate gesammelten Korken. 2010 kamen 151 Kilogramm und in 2009 gar nur magere 108,6 Kilogramm zusammen.
In diesem Jahr nahmen die 5a mit 8,5 Kilogramm, 5d mit 23 Kilogramm, 7a mit 20,7 Kilogramm; 8b mit 17,7 Kilogramm; 8c mit 12,8 Kilogramm, teil. Siegerklasse wurde mit 48,3 Kilogramm die Klasse 9a, gleichzeitig auch der Titelverteidiger aus dem letzten Jahr; knapp dahinter landeten die Klasse 9e mit 26,6 Kilogramm. Außer Konkurrenz brachte das Lehrerkollegium 18,6 Kilogramm zusammen.
Schäfer konstatierte, dass sich Naturkorken seit einiger Zeit allgemein auf dem Rückmarsch befinden und zunehmend durch Plastikstopfen oder Drehverschlüssen verdrängt werden. Er bat eindringlich um eine sorgfältige Sortierung, da nur die Naturkorken wieder als Rohstoff genutzt werden könnten. Kunststoffkorken und Drehverschlüsse aus Blech gehörten in den Gelben Sack oder könnten mit den Flaschen direkt in die Altglas-Depotcontainer gegeben werden.
Die fast zwei Kubikmeter Naturkorken in sechs großen Säcken machen sich demnächst zusammen mit weiteren gesammelten Flaschenkorken auf den Weg nach Kork bei Kehl am Rhein. Dort in der Werkstatt für Behinderte werden sie sortiert, zu Granulat geschrotet und zur Wärme- und Lärmdämmung im ökologischen Hausbau eingesetzt. In Velbert können die Korken in den Servicebüros, bei den TBV, auf dem DBV-Wertstoffhof, im Finanzamt und in Weinhandlungen abgegeben werden.

Autor:

Ulrich Bangert aus Heiligenhaus

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