Wohnträume statt Lkw-Lärm

Wo jetzt noch die Halle der Spedtion Eischeid an der Ratinger Straße steht, werden bald Reihenhäuser errichtet. Bürgermeister Dr. Jan Heinisch (von links), Stadtplaner Siegfried Peterburs, Helmut Laaf, Bauleiter der Deutschen Reihenhaus AG, Projektentwickler Martin Kliem und Kundenbetreuerin Anika Völkel erläutern den Plan.
  • Wo jetzt noch die Halle der Spedtion Eischeid an der Ratinger Straße steht, werden bald Reihenhäuser errichtet. Bürgermeister Dr. Jan Heinisch (von links), Stadtplaner Siegfried Peterburs, Helmut Laaf, Bauleiter der Deutschen Reihenhaus AG, Projektentwickler Martin Kliem und Kundenbetreuerin Anika Völkel erläutern den Plan.
  • Foto: Ulrich Bangert
  • hochgeladen von Maren Menke

Auf dem ehemaligen Speditionsgelände entstehen Reihenhäuser

Wo jetzt an der Ecke Ratinger Straße/Bergische Straße noch die Halle der Spedition Eischeid steht, wird innerhalb des nächsten Jahres ein neuer Wohnpark errichtet.

„Das passt gut zur Nachbarschaft“, freute sich Bürgermeister Dr. Jan Heinisch bei der Vorstellung der Pläne. Er erinnerte sich an die Konflikte, die es in der Vergangenheit immer wieder zwischen den Anwohner gab, die sich über nächtlichen Lärm auf dem Speditionsgelände beschwerten. „Nach dem Abriss soll im Spätsommer Baubeginn sein“, kündigt Bauleiter Helmut Laaf von der Deutschen Reihenhaus AG an.

Zwei Haustypen entstehen

Wo einst Waren gelagert wurden und Lastwagen rangierten, entstehen zwei Haustypen: Der „Wohntraum“ mit 120 Quadratmetern wird neun Mal gebaut, dazu kommt 16 Mal das „Familienglück“ mit 145 Quadratmetern Fläche. Zur verkehrsreichen Ratinger Straße hin werden die 27 Garagen ausgerichtet, der Innenbereich zwischen den sechs Baukörpern bleibt komplett autofrei.

Bei den Häusern handelt es sich um Wohneigentum, die Hauskäufer bilden eine Wohnungseigentümergesellschaft. Eine Technikzentrale versorgt den gesamten Wohnpark, der über ein Blockheizkraftwerk verfügt. Im Gegensatz zu den ersten Häusern, die von der Deutschen Reihenhaus AG im Wohngebiet Selbeck verwirklicht wurden und die durch ihre Schlichtheit auffielen, werden die kellerlosen Bauten an der Bergischen Straße mit Vordächern und Gauben aufgewertet.

Das Interesse an dem Neubauobjekt am Rande des Nonnenbruchs ist groß: „Es sind schon fünf Häuser reserviert“, vermerkte Kundenbetreuerin Anika Völkel. Die 25 Häuser werden auf jeden Fall eine neue Adresse erhalten. „Ich werde dem Rat einen neuen Straßennamen vorschlagen“, so Siegfried Peterburs. Woran er dabei gedacht hat, wollte der Chef des Planungsamtes aber nicht verraten.

Autor:

Maren Menke aus Velbert

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