60 Jahre Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Auf dem Foto von links nach rechts: Marina Stenger (KTA-MK), Axel Hoffmann (KTA-MK), Christian Lindner (MdL, Fraktionsvorsitzender FDP), Stephen Paul (Mitglied Landschaftsversammlung, Fraktionsvorsitzender FDP), Arne Hermann Stopsack (Mitglied Landschaftsversammlung)
  • Auf dem Foto von links nach rechts: Marina Stenger (KTA-MK), Axel Hoffmann (KTA-MK), Christian Lindner (MdL, Fraktionsvorsitzender FDP), Stephen Paul (Mitglied Landschaftsversammlung, Fraktionsvorsitzender FDP), Arne Hermann Stopsack (Mitglied Landschaftsversammlung)
  • hochgeladen von Andrea Lipproß

Am 12. Mai 1953 unterzeichnete der damalige Ministerpräsident Karl Arnold nach jahrelangem politischen Tauziehen die Landschaftsverbandsordnung. Dies gilt Geburtsstunde der beiden Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland. Dennoch reicht die Tradition des LWL und der überörtlichen kommunalen Selbstverwaltung in Westfalen erheblich weiter in die Vergangenheit: Schon 1823, also vor 190 Jahren, wurden die Westfälischen Provinzialstände geschaffen.

Heute ist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein moderner Dienstleister und arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 106 Mitgliedern (Westfalenparlament) aus den westfälischen Kommunen gestaltet. Die FDP bildet mit den Freien Wählern eine gemeinsame Fraktion und bildet mit SPD und Grünen eine Gestaltungsmehrheit. Die FDP-MK ist mit Arne Hermann Stopsack im Westfalenparlament vertreten.

Dieses 60 jährige Jubiläum war Anlass für die FDP-Fraktion in der Landschaftsversammlung, im Erbdrostenhof in Münster eine Feierstunde zu veranstalten. Die Bedeutung des LWL wurde dadurch unterstrichen, dass mit Christian Lindner der Chef der NRW-FDP und der Landtagsfraktion gekommen war und eine Rede hielt. In der von Musik und westfälischem Kabarett umrahmten Veranstaltung sprachen u. a. natürlich der Fraktionsvorsitzende Stephen Paul und mit Dieter Gebhardt der Vorsitzende der Landschaftsversammlung. Besonders wurde in den Reden die kommunale Verwurzelung des LWL hervorgehoben und auf die großen Themen Inklusion, wo der LWL als großer Träger von Förderschulen betroffen ist, und Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung eingegangen. Prägend ist gerade für die FDP-Fraktion der Kontakt zur Landespolitik und der enge Draht zu den Entscheidungsträgern in den Kreisen und Städten. So waren aus dem MK neben Stopsack auch der Partei- und Fraktionsvorsitzende Axel Hoffmann und die Kreistagsabgeordnete Martina Stenger nach Münster gekommen. Nach dem offiziellen Teil lud die Fraktion zu einem Empfang, zu dem auch zahlreiche Landesräte und Vertreter der anderen Fraktionen erschienen waren.

Autor:

Andrea Lipproß aus Hemer

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.