Gutachten zum Wohn- und Gewerbeflächenbedarf jetzt online

Die Gutachter (v.l.): Kathrin Feigs (plan lokal), Michael Krüger (sbp) und Dr. Christine Lange-Krüger (sbp).
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  • hochgeladen von Christoph Schulte

Es gibt Neuigkeiten vom Team Bauleitplanung im Amt für Planen, Bauen und Verkehr zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes 2020.

Nachdem bereits über die Erhebung der statistischen Grundlagendaten zur Bevölkerungs-, Haushalts- und Wohnungsmarktentwicklung, gewerblichen Branchenstruktur und Gewerbeflächennachfrage informiert wurde, haben zwei In-genieurbüros daran gearbeitet, Prognosen für den Wohn- und Gewerbeflächenbedarf zu erstellen. Neben den ermittelten Bedarfen geben die Gutachter der Stadt Hemer auch Handlungsempfehlungen für die Zukunft mit. Die Arbeiten sind abgeschlossen und wurden von den Büros am 31. Mai in der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr vorgestellt. Die vollständigen Gutachten der Ingenieurbüros plan lokal aus Dortmund und sbp aus Berlin stehen ab sofort auf der Homepage der Stadt Hemer unter www.hemer.de/fnpzur Verfügung. Wer stets auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich dort auch für die FNP-News registrieren.
Die Festlegung der Bedarfe kann nur mit Zustimmung der Bezirksregierung erfolgen. Diese bestimmt auf Grundlage der Strukturdaten (Bevölkerungsentwicklung etc.) und mit eigenen Prognosemethoden, welche für den gesamten Regierungsbezirk gleichermaßen geltenden, den Bedarf an zusätzlichen Wohn- und Gewerbeflächen. Es ist mit der Bezirksregierung geplant, die Flächenpotenziale im dritten Quartal für mögliche Neuausweisungen im Flächennutzungsplan festzulegen. Eine Veränderung der in den Gutachten dargestellten Bedarfe ist im Verfahren möglich. Dabei geht es zunächst um eine rein quantitative Flächengröße, die in der weiteren Planung dann noch – vorrangig im Innenbereich – zu verorten ist. Die vollständigen Gutachten werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, um die Bedarfe auch im Rahmen einer im Verfahren bevorstehenden Bürgerbeteiligung abzustimmen. Diese Beteiligung wird voraussichtlich um die Jahreswende beginnen. Derzeit bereitet das Team Bauleitplanung die Kartierung des Stadtgebiets (IST-Zustand) für eine digitale Veröffentlichung vor. „Über alle weiteren Schritte und Beteiligungsmöglichkeiten werden wir die Bürger, wie gewohnt, auf der Homepage der Stadt Hemer informieren“, verspricht Inna Gebel, Leiterin der Abteilung Stadtentwicklung und Bauleitplanung.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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