Corona-Update
1.248 Infektionen, Inzidenz von 67,26, 2 und weitere Verstorbene im EN-Kreis

Im Ennepe-Ruhr-Kreis gibt es 1.248 bestätigte Corona-Fälle (Stand Mittwoch, 21. Oktober, 9 Uhr), von diesen gelten 948 als genesen. Die Zahl der Infektionen ist damit innerhalb der letzten 24 Stunden um 41 gestiegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen pro 100.000 Einwohner, liegt im Kreisgebiet bei 67,26 (Vortag 62,63). Damit gilt der Ennepe-Ruhr-Kreis weiterhin als Risikogebiet.

Die Zahl der Menschen, die an oder mit dem Corona-Virus verstorben sind, hat sich auf 18 erhöht. Im Altenzentrum St. Jakobus in Breckerfeld verstarb ein 89 Jahre alter Bewohner, im Seniorenhaus Kirchende in Herdecke eine 80-jährige Bewohnerin. Die 18 Verstorbenen stammen aus Breckerfeld (1), Ennepetal (3), Gevelsberg (4), Hattingen (2), Herdecke (1), Schwelm (2), Sprockhövel (1), Wetter (2) und Witten (2).

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet sind derzeit 18 Patienten mit Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Einer von ihnen wird intensivmedizinisch betreut und beatmet.

Die aktuell 284 Erkrankten wohnen in Breckerfeld (3), Ennepetal (21), Gevelsberg (35), Hattingen (37), Herdecke (66), Schwelm (20), Sprockhövel (12), Wetter (36) und Witten (54).

Die Gesundeten kommen aus Breckerfeld (17), Ennepetal (63), Gevelsberg (99), Hattingen (188), Herdecke (83), Schwelm (98), Sprockhövel (61), Wetter (65) und Witten (274).

Für die bestätigten Fälle sowie für begründete Verdachtsfälle ist häusliche Quarantäne angeordnet. Insgesamt gilt diese Vorgabe für 1.039 (Vortag 997) Personen im Kreis.

Aufgrund des Ausbruches im Seniorenhaus Kirchende in Herdecke - nach wie vor sind 36 Bewohner und 13 Mitarbeiter betroffen - wurden heute alle 179 Bewohner und Mitarbeiter erneut abgestrichen.

Neue Fälle meldet das Gesundheitsamt aus dem Seniorenheim Parkanlage Nacken in Herdecke und dem Franz-Arndt-Haus der evangelischen Stiftung Volmarstein in Wetter. Betroffen sind eine Bewohnerin beziehungsweise ein Mitarbeiter. Die notwendigen Testaktionen werden geplant. Heute erfolgt eine Testaktion im Altenzentrum St. Jakobus in Breckerfeld.

Im Auge haben die Verantwortlichen im Schwelmer Kreishaus zudem Fälle im Marienhospital in Witten und im Klinikum Niederwenigern in Hattingen. Dort sind sowohl Mitarbeiter wie Patienten betroffen.

Angesichts der nach wie vor steigenden Zahlen und mit Blick auf das Ende der Herbstferien hat sich der Krisenstab mit einer Anfrage an die Bezirksregierung in Arnsberg gewandt. Gewünscht wird eine Freigabe dafür, dass ab Montag in allen Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis drinnen und draußen immer dann eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann.

"Da dies über die Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes hinausgeht, dürfen wir das nur in unsere Allgemeinverfügung aufnehmen, wenn uns das genehmigt wird", erläutert Krisenstabsleiter Michael Schäfer das Vorgehen.

Auf die Hilfe der Bundeswehr will der Kreis zunächst noch verzichten, stattdessen soll auf weitere Mitarbeiter der Kreisverwaltung zurückgegriffen werden. "Stand heute sind wir optimistisch, die vor uns liegenden Herausforderungen so bewältigen zu können. Ob dies morgen und übermorgen auch noch so sein wird, gilt es Tag für Tag neu zu bewerten", so Schäfer.

Als ärgerlich bewertet er die im Internet zu findenden unterschiedlichen Angaben über den Inzidenzwert im Ennepe-Ruhr-Kreis. "Am Mittwochmorgen fand sich auf der Seite des Robert-Koch-Instituts die Angabe 53,1, unsere Zahlen lieferten allerdings den Wert von 67,26. Offenbar ist es bei der nächtlichen und automatischen Datenübermittlung zu einem Fehler gekommen. Diesem wird nachzugehen sein, derartig große Differenzen verunsichern die Bürger unnötig."

Autor:

Stephan Faber aus Hagen

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