Rap dominiert das Revierkönig-Finale

Wer am Mittwochabend in der Bayern-Festhalle auf dem Cranger Kirmesplatz bayerische Humptata-Musik zu Maß und Schweinshaxe hören wollte, war fehl am Platze. Der Rap dominierte, als sich die Anwärter auf den Revierkönig 2012 der Jury stellten. Drei Jungs aus Herne und Umgebung konnten sich durchsetzen.
Marco Müller ((MQStylez). André Hauter (H 1) und Jan Czerwinski (Chevy) wurden durch Oberbürgermeister Horst Schiereck zum Revierkönig gekrönt. Auf Platz zwei und drei kamen Jo Marie und das Trio T-SM.
Die elf Finalisten, die nun im mittelmäßig gefüllten Bayernzelt antraten, hatten es in den Wochen zuvor über eine speziell dafür eingerichtete Facebook-App mit Hilfe ihrer Fans auf die Bühne geschafft. Entscheidend waren die „likes“, wie Sandra Caspers vom Veranstalter Revierkönig erklärt, der die Königswahl gemeinsam mit der Stadt durchführt. Gewinner dieser Vorabstimmung war Jo Marie. Exakt 811 mal hatten ihre Fans auf den „Gefällt mir“-Button gedrückt.
Insgesamt schafften es fünf Rapper, ein Pop-Sänger, ein Comedian und zwei Tanzdarbietungen ins Finale. Dort stimmten sowohl die drei Juroren Pamela Falcon (The Voice of Germany) Oliver Beerhenke (Die dreisten Drei) und der Tänzer und Choreograph Michael Kassner über sie ab als auch das Publikum mittels eines Applausometers.
„Eine abwechslungsreiche Veranstaltung mit vielen neuen Talenten, von denen wir sicherlich noch einiges hören werden“, charakterisierte Sandra Caspers noch kurz vor ihrem Urlaub die Veranstaltung, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand.
„Auch im nächsten Jahr gibt es einen Revierkönig-Contest“, versichert ihre Kollegin Sandra Rappl. Allerdings, räumt sie ein, werde es Modifizierungen geben. Damit reagieren die Veranstalter, zu denen auch die Stadt Herne gehört, auf die Kritik, das Revierkönig-Finale sei zu Rap-lastig gewesen. „Die Facebook-Fans haben es so gewollt“, sagt Rapl. Sie kann sich vorstellen, in verschiedenen Kategorien abstimmen zu lassen. Musik, Comedy und Tanz zum Beispiel. Vielleicht könne man auch fünf Musik-Titel und fünf andere ins Finale kommen lassen.
„Aber das alles ist erst einmal ins Unreine gesprochen, wir denken noch nach und müssen uns auch noch mit der Stadt beraten“, gibt Sandra Rapl zu bedenken. Bis Crange 2013 dauert es schließlich noch ein paar Tage.

Autor:

Rainer Rüsing aus Herne

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