Sonntags „auffem“ Platz

Erste Entzugserscheinungen stellten sich Sonntag um 15.30 Uhr ein: Kein Bundesligaspiel, weil an den letzten beiden Spieltagen alle Matches gleichzeitig sein müssen. Die zweite Liga um 13 Uhr half, aber eben nur bis 15 Uhr. Fatalistische Gedanken flitzen durch den Kopf: Was mache ich nach dem 34. Spieltag? Kurz nachgedacht und in der Vergangenheit gekramt. Sonntags... da war doch was? Genau: Amateurfußball mit ganz viel Lokalkolorit. Und, wenn die feinen Herren Profis einfach pausieren, werde ich die letzten spannenden Spieltage in der Bezirksliga genießen. Vestia, Spvgg., Langenbochum, Marl - da ist fast jede Woche ein Derby zu bestaunen. Das Leben kann so schön (und rund) sein.

Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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