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Mein Wochenrückblick für die KW39

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Liebe Hertenerinnen & Hertener,
liebe Freindinner und Freinde,

mit der Tag-und-Nachtgleiche hat Anfang dieser Woche nun offiziell der Herbst begonnen. Das Jahr geht langsam auf den Endspurt zu. Das Wetter sieht auch langsam ein wenig grauer aus. Noch ist es nicht unbedingt ein Anlass, über warme Socken und Tee nachzudenken, aber der Sommer verabschiedet sich doch spürbar. Aber: jede Jahreszeit hat auch ihr Gutes. Machen wir also das Beste draus ;-), es gibt kein schlechtes Wetter, nur...

Montag

In den frühen Morgenstunden fuhr ich von unserer Partnerstadt Arras aus Richtung Herten zurück. Da die Route an einigen staugefährdeten Städten und Großräumen vorbeiführt, ist ein früher Aufbruch durchaus von Vorteil. Die Autofahrt dauert, wenn es optimal läuft, gut fünf Stunden und man kann beim Blick auf die Landkarte mit einem Augenzwinkern bemerken, dass sich Herten glücklicherweise für eine nahegelegene Partnerstadt entschieden hat – nach Bordeaux fährt man beispielsweise gut und gerne elf bis zwölf Stunden.

In Herten angekommen begann die Arbeitswoche mit einer Besprechung mit der Leiterin der internen Rechnungsprüfung. Diese hat sich nach meinem Amtsantritt, unter neuer Leitung neu ausgerichtet und den Schwerpunkt "der Rechnungsprüfung" in eine "präventive Prüfung" verlegt. Das eine schließt das andere natürlich nicht aus, soll aber dabei unterstützen, Schaden von Mitarbeitenden der Verwaltung und vor allem von der Stadt fern zu halten, also im Vorfeld proaktiv mögliche Fehler verhindern.

Danach folgte eine Rücksprache mit Herrn Dr. Schneider und Mitarbeiterinnen aus seinem Dezernat für den Bereich Kultur, bezüglich der Vorplanungen für die nächste ExtraSchicht. Man kann sich bei einem solchen Ereignis nicht früh genug zusammensetzen – der Aufwand eines solchen Events ist enorm und nicht zu unterschätzen. Für 2020 sind die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten nun besprochen, so das wir in Kürze konzeptionell arbeiten können. Mit Ewald, Schlägel und Eisen, sowie auch Westerholt, haben wir drei Bergwergstandorte der besonderen Art in unserer Stadt, die unsere Stadt geprägt haben. Dazu stehen wir immer in engem Kontakt mit der RAGmi auf Zollverein.

Denn, sie soll ja gut werden,
unsere extra Schicht.

Gespräche mit Herrn Steck, unserem Kämmerer, und Mitarbeitern aus dem Bereich Finanzen folgten. Hier geht es mit Fortschreiten der Vorbereitungen für den Haushalt um Einzelbereiche und finanztechnisches „Feintuning“. Hier sind (wie aus anderen Städten ähnlich zu hören) noch dicke Bretter zu bohren. Auf der einen Seite machen die aktuellen Überlegungen in Bund und Land Hoffnung, auf der anderen Seite rauben die von uns zu erbringenden, leider nicht vergüteten Leistungen unsere selbstbestimmte Handlungsfähigkeit.

Zu einem Gespräch über die aktuellen Entwicklungen und anstehende bauliche und investive Maßnahmen begrüßte ich am späten Nachmittag Mitglieder des Vorstands des Tierheims Recklinghausen. Fundtiere und Sicherstellungen von Haustieren aus Herten und Recklinghausen werden dort abgegeben und von den Tierpflegerinnen und –pflegern tierschutzgerecht versorgt. Das Tierheim wird von einem gemeinnützigen Verein betrieben. Wir als Stadt zahlen einen gewissen Zuschuss, darüber hinaus finanziert sich der Verein aber auf Basis von Mitgliedsbeiträgen, Erbschaften und Spenden. Mehr erfahren Sie unter http://www.tierheim-recklinghausen.de/ - unter „Zuhause gesucht“ finden Sie Bilder und Informationen zu den derzeit im Tierheim Recklinghausen untergekommenen Hunden, Katzen, Vögeln und Kleintieren. Wenn Sie also einem Tier eine neue Heimat geben möchten, sind Sie hier an der richtigen Adresse!

Dienstag

„Abstand halten!“ – zur gemeinsamen Fotoaktion mit ADFC und ZBH traf ich mich am frühen Morgen am Wertstoffhof. Der ADFC Herten ist mit der Bitte auf die Stadt zugetreten, doch möglichst viele städtische Fahrzeuge mit Aufklebern auszustatten, die für den richtigen Überholabstand sensibilisieren und werben sollen. Mindestens 1,50m sind es, die ein Kraftfahrzeug an Abstand halten soll, wenn es einen Fahrradfahrer überholt – bei großen Fahrzeugen und hoher Geschwindigkeit besser noch viel mehr! Wir fanden den Vorschlag so gut, dass wir ihn ganz unbürokratisch in die Umsetzung gebracht haben. Den Aufkleber gab es auch für Defender. Vielen Dank an den ADFC für die Initiative! Die ich gerne unterstütze.

Aufgrund der Feierlichkeiten in Arras am Wochenende und der damit verbundenen langen Rückfahrt fand die Sitzung des Verwaltungsvorstandes in dieser Woche erst am Dienstag statt. Natürlich ging dem, wie meistens, eine intensive Rücksprache mit meinem Büroteam voraus. Die Termine der laufenden und der kommenden Woche wollen schließlich up-to-date gehalten und organisiert sein. Organisatorisches und eine Rücksprache mit meiner Stabsstellenleiterin standen im Nachgang zur Verwaltungsvorstandssitzung auf dem Programm.

Auch im kommenden Jahr wird viel los sein in Herten. Aus diesem Grund gab es auch eine Gesprächsrunde mit den im Hause zuständigen Bereichen.

Am Abend fand in der FBW die Sitzung des Bezirksausschusses Westerholt statt. Die Baumaßnahmen im Böckenbusch standen hier ebenso auf der Tagesordnung, wie das Gespräche über die Förderrichtlinien für die Hof- und Hausflächengestaltung im Projektbereich des interkommunalen integrierten Handlungskonzepts Hassel.Westerholt.Bertlich. Natürlich spielten auch die verschiedenen Vorlagen rund um die Sportstätten eine Rolle. Für Westerholt geht es dabei speziell um die Nutzungsordnung für die Freizeitanlage Westerholt, die Entgeltordnung für die Freizeit – und Sportanlagen insgrsamt und natürlich wie zugesagt, um den noch nötigen Beschluss des Rates, die Verpflichtung zur Eigenbeteiligung für den SV Westerholt aufzuheben.

Mittwoch

Wirtschaftsförderung. In der regelmäßig mittwochs stattfindenden Sitzung, um immer aktuell zu sein, beschäftigten wir uns in dieser Woche schwerpunktmäßig mit dem ÖPNV in Herten und in der Region. Erweiterungsoptionen für unsere gewerblichen Bestandsimmobilien und die nächsten Marketingmaßnahmen für den Wochenmarkt, die ich gerne noch in diesem Jahr uf den Weg bringen möchte, sowie nach Möglichkeit abschließen möchte.

Bei der Vestischen scheint, wie bei vielen regionalen Verkehrsunternehmen auch, Bewegung in das Thema E-Mobilität und Wasserstoff zu kommen. Natürlich würden wir uns besonders darüber freuen, bald Busse mit Wasserstoff-Brennstoffzelle auf Hertener Straßen fahren zu sehen. Anders gesagt, bin ich mir sicher, dass es so kommt und wir damit auf den richtigen Weg sind.

Im Anschluss zu dieser Besprechung traf ich mich zu einem Lage-Update mit meinem Büroteam. Die aktuelle Parkraumsituation im Innenstadtbereich war Gegenstand des Gesprächs mit dem Leiter des Bereichs Ordnung. Dabei ging es konkret um Maßnahmen und Einsatzzeiten des KOD.
Aber auch um zwei aktuelle Schwerpunkte wie die "WildwestParkerei" vor dem Rathaus und Vandalismus auf Schlägel und Eisen.

Rücksprachen mit Stabsstellenleitung und Personalbereich folgten, sowie ein persönliches Gespräch zu einem Bürgeranliegen – ein offenes Wort kann dann und wann sehr hilfreich sein, vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen.

Am frühen Nachmittag eröffnete ich mit einem Grußwort die Ausstellung mit dem klangvollen Namen „Lange Schatten unserer Mütter“, die sich speziell mit dem Mutter-Tochter-Verhältnis migrantischer oder kulturell gemischter Familien beschäftigt. Ein spannendes Thema, interessant aufbereitet, mit Einblicken in das Innere von Familien, welche sich einem sonst nicht so bieten. Meine Empfehlung.

Zwei Ausschüsse tagten an diesem Tag – einerseits der Ausschuss für Bürger-, Senioren- und Sozialangelegenheiten (ABS), andererseits der Ausschuss für Ordnung und Feuerschutz (AfOF). Beide mit spannenden Themen und schlicht auch mit Tagesgeschäft.

Im ABS stellte sich die EUTB für den Kreis Recklinghausen vor. Die EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung) ist ein Beratungsangebot, dass kostenlos bundesweit zur Verfügung steht. Es richtet sich an Menschen mit Behinderung, Menschen, die vielleicht bald behindert sind oder eine lang andauernde Erkrankung haben – und natürlich deren Angehörige. Hier erhalten Menschen Unterstützung im Vorfeld der Beantragung von Leistungen (z.B. für Rehabilitationsmaßnahmen), bei Fragen rund um die Teilhabe am Arbeitsleben und das selbstbestimmte Leben. Mehr Informationen und Kontaktdaten finden Sie unter https://www.teilhabeberatung.de/beratung/eutb-lebenshilfe-mitte-vest-ev

Ebenfalls im ABS: der „Sozialbericht 2018“ zum Thema Armut. Ein ernstes Thema, nach wie vor. Die Quote derer, die Sozialleistungen zur Grundsicherung in Anspruch nehmen, liegt mit 15% fast 4% über dem Landesdurchschnitt. Deutlich sichtbar ist der Zusammenhang von geringem Einkommen (z.T. durch Kindererziehung, Teilzeitjobs, geringer Qualifikation) zu Altersarmut. Ein Trend, der sich schon aufgrund der Demografie noch erhöhen wird und auf den wir kommunal leider auch nur geringen Einfluss nehmen können. Ja, man muss die Situation hier in Herten sicher auch in kleinteiligen Sozislräumen betrachten, aber darf dadrüber nicht den Blick auf das Ganz aus dem Aug verlieren. Ich bin ein Freund davon, die Sozialökonomischen Gegebenheiten in Herten zu bewerten und daraus auch Maßnahmen in ganzer Breite zu denken. Dabei dürfen positive Entwicklungen auch gerne Beachtung finden, gerade weil diese, negativen Trends entgegenwirken.

Im Ausschuss für Ordnung und Feuerschutz ging es um die Anschaffung eines weiteren semimobilen Blitzers – unsere „Ursula“ soll Verstärkung bekommen – sowie die Anschaffung von Rettungswagen und eines Einsatzleitwagens. Auch das Thema „Ampelmännchen“ wurde noch einmal besprochen – ja, es ist tatsächlich so, dass das zuständige Landesministerium einen Erlass herausgegeben hat, welcher sich (unter anderem aus Haftungsgründen) gegen solche „Sonderlichtzeichen“ ausspricht und die Straßen mit direkter Anbindung an die alten Zechengelände keine städtischen Straßen sind. Manchmal sind die Dinge eben formal kompliziert – erst Recht, wenn es um Haftungsfragen geht (es könnte ja – nein, kein Witz – jemand das rote Bergmännchen nicht für einen Grund halten, stehen zu bleiben, weil es kein „echtes Ampelmännchen“ ist und dann von einem Auto angefahren werden). Wie es bei der Sendung mit der Maus so schön heißt: klingt komisch, ist aber so. Strafrechtlich ist die Frage natürlich offen, da es noch keinen solchen Fall gab. Wenn das Wörtchen wenn mit wäre, am Ende ist der Bürgrrmeister schuld und haftet dafür. Trotzdem bin ich mir sicher, wir werden eine Lösung finden. Das "Klagelied", dass andere Kommunen schneller sind als wir und das wir etwas verpassen, hinten dran sind..oh je... , sorry erschließt sich mir gerade nicht. Ich halte es nicht für "schlimm", nicht bei allem der Erste zu sein, man kann Fehler machen, durchaus mal anderen gönnen und den Vortritt lassen, was verlieren wir denn gerade noch mal? Wenn wir einige Monate später als andere eine Bergmannsampel im Stadtgebiet haben. Das hat nichts mit mangelndem Traditionsbewusstsein zu tun, mehr etwas mit Bodenständigkeit. Kann man so sehen, muss man nicht.

Donnerstag

„Wirtschaft im Kontakt“ – das Netzwerktreffen zusammen mit der Recklinghäuser Wirtschaftsförderung fand diesmal im Berufskolleg in Recklinghausen-Süd statt. Unser großes Thema war hier der Fachkräftemangel, der soziale Arbeitsmarkt und Studienabbrecher beraten und in Arbeit bringen. Dazu gibt es Beratung, Unterstützung und Expertiese. Unsere Wirtschaftsförderung ist hier Ihr erster Ansprechpartner. Danke für die guten Gespräche und das Netzwerken.

Wir bewegen Herten.

Neue Bürgerinnen und Bürger zu begrüßen, ist mir eine besondere Ehre. Zur Einbürgerungsveranstaltung konnten wir in diesem Monat weitere 13 Menschen begrüßen, die sich entschlossen haben, deutsche Staatsbürger zu werden. Hierzu mein herzlichster Glückwunsch!

Noch ein Gesprächstermin im Büro, danach auf zur Firma Vogelsang an der Industriestraße. Der Ausschuss für Arbeit, Stadtentwicklung und Umwelt (AStU) tagte in dieser Woche „auswärts“, im Sitzungssaal des Anwenderzentrums auf Ewald. Vorher besuchten die Ausschussmitglieder und ich das Unternehmen der Familie Vogelsang im Hertener Süden. Hier dreht sich alles um Korrosionsschutz, Kabelschutzrohre sowie 3d-Druckfertigung und Prototyperstellung. Schon stark, was alles so „Made in Herten“ ist und von hier aus den Weg in Die Welt findet. Die Familie Vogelsang, hier in vierter Generation, bildet damit einen wichtigen Pfeiler in unserer Stadt. Danke für die Einblicke. Ich freue mich auf weitere Gespräche.

Die eigentliche Sitzung hatte eine recht lange Tagesordnung – auch ein Indiz dafür, dass in Herten viele Dinge in Bewegung sind und so einiges geschieht. So berichtete die Verwaltung zum Sachstand in Sachen Mobilitätskonzept, Klimaanpassungskonzept und Nachhaltigkeitsstrategie, es ging um verschiedenste Bau- und Sanierungsvorhaben, das Gestaltungsvorhaben Innenstadt, die Verkehrssituation in der Ried und einiges an Bauvorhaben mehr.... die meisten Themen werden noch in weiteren Ausschüssen behandelt und entschieden.

Freitag

In der Frühe traf ich mich in Essen mit Herrn Masuth von der RAG MI (RAG Montan Immobilien GmbH). Die RAG MI ist zuständig für die Flächen- und Projektentwicklung auf den ehemaligen Bergbaustandorten und hinzuerworbenen Flächen. Das Thema unseres Gesprächs betraf die ehemaligen Zechenstandorte in unserer Stadt in Zusammenhang mit der ExtraSchicht. Aber wichtiger ist hier zurzeit der nahe Austausch in Bezug auf den Flächenentwicklungsplan. (Dazu wurde in Zuständigkeit des RVR aktuell viel in den Medien berichtet). Hier geht es darum wichtige Punkte für eine positive Weiterentwicklung der alten Zechenbrachen wie z.B. Westerholt anzusprechen und Herten zu positionieren. Denn wir sind da nicht der eigene Player auf dem Feld. Danke für das konstruktive Gespräch auf dem Gelände des Weltkulturerbe Zollverein.

Nach dem Austausch ging es kurz ins Rathaus und dann weiter zu einem anderen ehemaligen Bergbaustandort: im Rahmen des Mercatorprojektes „Innovative Wärmeversorgung für die Zeche Westerholt hat die Bergische Universität Wuppertal zusammen mit 50 repräsentativ ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern an der Frage gearbeitet, wie sich die Zukunft des Standortes klimafreundlich, bürgernah und lebenswert gestalten lässt. Das Ergebnis dieser Arbeit wurde an diesem Tag in Form eines Bürgergutschtens übergeben. Für uns wird dieses Gutachten eine wichtige Grundlage bei allen zukünftigen Überlegungen sein.

Von dort aus fuhr ich dann zum nächsten ehemaligen Bergbaustandort – nur um einmal zu betonen, wieviel Bedeutung diese Flächen nach wie vor in Herten haben – denn auf Schlägel und Eisen gratulierte ich im Rahmen der Examensfeier der Ludwig-Fresenius-Schulen den frischgebackenen Fachkräften im Bereich Altenpflege, Ergo- und Physiotherapie. Eigentlich braucht man kaum mehr extra zu betonen, welche Bedeutung die Gesundheitswirtschaft für unsere Stadt und die Region hat. Was es braucht, ist vor allem Wertschätzung für die Menschen, die sich den besonderen Herausforderungen dieser Branche stellen.

Das 50jährige Jubiläum feierte der Schumacher-Meister Michailidis in der Hertener Innenstadt. Ein schöner Anlass, um zu gratulieren. Gleichzeitig eine gute Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist, die lokale, inhabergeführte Wirtschaft zu unterstützen. Nicht nur die mittelständischen Industrie- und Dienstleistungsbetriebe gehören dazu, sondern auch die vielen inhabergeführten, kleinen Unternehmen. War mir eine besondere Freude.

Anlässlich der interkulturellen Woche - unter dem Motto „zusammen leben, zusammen wachsen“ - fand auch in diesem Jahr wieder eine Menschenkette in der Hertener Innenstadt statt. Viele Hertenerinnen und Hertener trafen sich in der Nähe des Antoniusdenkmals, um gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt und für Toleranz und Gemeinschaftlichkeit zu setzen. Es ist ein wichtiges Symbol, gerade in Zeiten wie diesen, wo viel zu viele schräge Töne den Diskurs bestimmen und das friedliche Miteinander der Menschen auch in unserer Stadt immer wieder fahrlässig auf die Probe gestellt wird. Danke an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer! Immer ein bewegender Moment.

Am Abend fuhr ich dann zur Einweihungsfeier bei der Firma Bianco Fördertechnik „auf Schlägel und Eisen“. Wobei es bei „Fördertechnik“ hier nicht um Bergbau geht, sondern um Kräne, Hebezeuge und Rolltoranlagen sowie deren Wartung, Reparatur und Auf-/Umrüstung. Ein großartiger Zuwachs auf unserem Gewerbegelände im Hertener Norden – herzlich willkommen bei uns!

Schön, wenn Wirtschaftsförderung sichtbar und erfahrbar wird. Später auch messbar.

Samstag

Privat mit Schuh und Vierbeiner. Eigentlich aus Neugier fahre ich nach Gardelegen, Deutschlands drittgrößter Stadt. Zumindest der Fläche nach, denn an Einwohnern bringt es die Stadt in Sachsen-Anhalt gerade mal auf knapp 15.000. Dafür gibt es in Gardelegen jede Menge Wald, Wiesen und Felder. Und mittendrin an diesem Tag das „Hard Dog Race“ – einen Hindernislauf für Läufer mit Hund. Ich bin mal gespannt… noch nie gemacht, mein Hund auch nicht. Eine Veranstaltung die ich mir auch in Herten mal gut vorstellen könnte, dazu ich sie aber gerne erst selber mal erfahren möchte.

Sonntag

Schon wieder laufen. Diesmal wieder zuhause, bei den Bertlicher Straßenläufen! Im Rahmen der mittlerweile 108. Bertlicher Straßenläufe findet auch die NRW-Landesmeisterschaft im Laufen der Feuerwehren statt. Es wird also wohl voller als sonst schon. Natürlich sind die Läufe wie immer offen für alle und es gibt verschiedenste Strecken. Die einzelnen Distanzen mit Startzeit und Startgebühr finden Sie unter

http://www.bertlicher-strassenlaeufe.de/ im Bereich „Ausschreibung“. Hier dürfte für jede und jeden etwas dabei sein. Laufen Sie doch mit!

In Langenbochum tobt gerade der Feierabendmarkt und in Maria Heimsuchung liegt der neue Früchteteppich, der wie jedes Jahr, viele tausend Besucher in den Hertener Norden locken wird. Wir freuen uns drauf.

Seien Sie sicher es ist noch viel mehr passiert in Herten, gedacht, gemacht und bewegt - für heute soll es reichen, morgen ist auch noch ein Tag, in diesem Sinne, viel Spaß dabei.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Wochenende!

Ihr Fred Toplak

Autor:

Fred Toplak aus Herten

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