Auswärts weiter ungeschlagen

Die RheinLand Versicherungen Hertener Löwen bleiben auswärts weiter ungeschlagen. Beim SC Rist-Wedel konnte die Mannschaft von Trainer Boris Kaminski mit 70:77 (25:37) gewinnen.

Vor den Toren Hamburgs erwischten die Korbjäger aus dem Ruhrgebiet einen guten Start. Zwar erzielten die Gastgeber die ersten Punkte der Partie, die Anfangsphase gehörte allerdings den Hertener Raubkatzen. Kittmann, Wright und Berger sorgten für eine schnelle 3:8-Führung. In Folge dessen konnten die Nordlichter zwar verkürzen und die Partie offener gestalten. Dennoch ging der erste Durchgang mit 12:17 an Kittmann und Co.

Das zweite Viertel begann wie das Erste. Die Hausherren punkteten in Person von Akpinar, allerdings schlugen die Löwen in Person Christoph Hackenesch schnell zurück. Mit fortlaufender Spielzeit wussten die Gäste immer mehr zu überzeugen und konnten bis zum Seitenwechsel mit 25:37 davon ziehen.

Nach dem Seitenwechsel wendete sich das Blatt. Özhan Gürel, Coach der Hausherren schien in der Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Nordlichter punkteten fleißig und so schmolz die Löwen-Führung dahin. Nach vier Minuten konnten die Hausherren ausgleichen (39:39). Kurz darauf erzielten die Gastgeber sogar die erste Führung. In Folge dessen entwickelte sich eine spannende Partie.

Auch das letzte Viertel versprach spannend zu werden. Die knappe 56:54-Führung der Rister war nicht mehr als eine Randnotiz. Drei Minuten nach dem Start des Schlussdurchganges konnten die Löwen durch Daugherty ausgleichen, wenig später markierte Daugherty sogar die Führung. Und die sollten die Löwen nicht mehr aus der Hand geben.

Die Korbjäger von der Waterkant gaben in der Schlussphase noch einmal alles und wollten die Punkte den Löwen nicht kampflos überlassen. Doch die Löwen behielten einen kühlen Kopf und gewannen am Ende verdient in Wedel.

„Wir haben solide gespielt und verdient gewonnen“, resümierte Löwen-Trainer Boris Kaminski nach der Partie. „Auch als es im dritten Viertel etwas hitzig war und die Rister Vorteile hatten sind wir ruhig geblieben“, sagt der Trainer weiter. „Die Mannschaft hat in der Schlussphase die richtigen Entscheidungen getroffen und am Ende einen verdienten Arbeitssieg eingefahren. Es war ein weiterer Schritt nach vorne“, berichtet ein zufriedener Löwen-Trainer.

Nach der Partie in Norddeutschland bleibt den Löwen nicht viel Zeit zum verschnaufen. Die Mannschaft von Boris Kaminski tritt bereits am Samstag, 22. Oktober um 19:30 bei den Bayer Giants in der Smidt-Arena (Bismarckstraße 125, Leverkusen) an.

SC Rist-Wedel – RheinLand Versicherungen Hertener Löwen 70:77 (12:17; 13:20; 31:17; 14:23)

Löwen: Kittmann (20/2 „Dreier“), Daugherty (16/2, 7 Reb.), Wright (11, 8 Reb.), Hackenesch (10) , Berger (9/1), Hartmann (8/2), Taylor (2), Marquardt (1), Schütz

Rist-Wedel: Johnston (20/2), Akpinar (13/1), Böke (13/1, 12 Reb.), Parohl (7), Pettaway (6, 7 Reb.), Lühring (6), Duah (3/1), Nagora (2), Moysich, Meyer, Laatzen

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