Touristische Ausflugsziele in NRW:
Das historische Dorf an der Düssel & Grube7 (mit Video)

Das "Doktorhaus" (1750)
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  • Das "Doktorhaus" (1750)
  • Foto: Karola Dannert-Oestreich
  • hochgeladen von Horst-Peter Nauen

Ein Tagesausflug zum historischen Dorf Gruiten und zur Grube7 ist eine Entschleunigung aus dem Alltagsstress am Rand der Großstadt-Metropolen Düsseldorf, Wuppertal und Solingen.

Die "Grube7" ist ein ehemaliger Kalksteinbruch im Haaner-Ortsteil Gruiten die seit 1997 als Naturschutzgebiet ausgewiesen wurde. Schon kurz nach der Aufgabe des Abbaus siedelten sich seltene Pflanzen- und Tierarten in der Grube7 an. Eine Bestandsaufnahme 1992 ergab eine Besiedelung mit 340 Pflanzenarten, sieben Amphibienarten, 122 Schmetterlingsarten, 63 Vogelarten, sieben Heuschreckenarten und neun Libellenarten.
Die Natur hat sich Grube7 vollkommen zurückerobert, ausgeprägte bewachsene Steilwände im klüftigen Kalkgestein sind charakteristisch. Auf einem Rundwanderweg ist ersichtlich, welch ein Eldorado für Vögel, Schmetterlinge und Co. hier im laufe der Jahre entstanden ist.

Das historische Dorf
Vom Naturschutzgebiet Grube7 zum historischen Dorf an der Düssel sind es nur wenige Gehminuten. Bei einem Spaziergang über die Kopfsteingepflasterten-Straßen entlang der schwarzweißen Fachwerk- und Schieferhäuser begibt man sich auf eine Zeitreise die bis ins 12. Jahrhundert zurückführt. Grabfunde am Turm der ehemaligen romanischen Kirche gehen sogar auf 720 bis 1153 n.Chr. zurück.
Das Herzstück bildet die weiß gekalkte evangelisch-reformierte Pfarrkirche (1721) mit dem Pfarrhaus (1764)  und dem angrenzenden Predigthaus.

Haus am Quall
Das Haus am Quall reicht in dem 800-Seelendorf Gruiten bis ins 16. Jahrhundert zurück und war einst eine sogenannte Niederbergische Bauernburg, daneben steht ein aus dicken Mauern bestehender Fluchtturm, dessen Ursprung bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht.
Der Förderverein Haus am Quall e.V. zusammen mit freiwilligen Helfern aus der Haaner Bevölkerung und mit finanzieller Unterstützung der NRW-Stiftung für Naturschutz, Heimat und Kulturpflege, wurde das total marode Gebäude aufwendig restauriert.

Nach einer ausgiebigen Dorfbesichtigung bietet das "Café im Dorf" einen gemütlichen Platz zum Kaffeeklatsch und präsentiert zudem eine ständig wechselnde Kunstausstellung im Haus.

Autor:

Horst-Peter Nauen aus Hilden

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