Neujahrsempfang des Kreisbrandmeisters auf Schloss Opherdicke

Gruppenbild vor dem neuen Abrollbehälter Hochleistungspumpe. Zum letzten Mal lud Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann zum Neujahrsempfang. Seine Dienstzeit endet im Oktober.             Foto: Jörg Prochnow
  • Gruppenbild vor dem neuen Abrollbehälter Hochleistungspumpe. Zum letzten Mal lud Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann zum Neujahrsempfang. Seine Dienstzeit endet im Oktober. Foto: Jörg Prochnow
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Für Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann war es der letzte Neujahrsempfang. Seine Dienstzeit endet im Oktober dieses Jahres.

Zu seinem alljährlichen Neujahrsempfang lud am vergangenen Sonntag Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann Vertreter aller Feuerwehren, der im Kreis ansässigen Hilfsorganisationen und der Kreispolizeibehörde Unna auf Schloss Opherdicke ein. Unter den Gästen war auch Bezirksbrandmeister Uwe Wiedenbeck sowie Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. In seiner Eröffnungsrede lobte Landrat Michael Makiolla voller Stolz das Engagement und die Leistungsbereitschaft der gut 2.100 ehrenamtlichen und 220 hauptamtlichen Einsatzkräfte im zurück liegenden Jahr. Entgegen dem eigentlichen Trend war 2016 allerdings keine wesentliche Steigerung der Einsatzzahlen zu verzeichnen. Kreisweit sind Feuerwehr und Rettungsdienst zu rund 5.400 Feuerwehreinsätzen und zu gut 51.000 Einsätzen im Rettungsdienst entsandt worden. Dass ein gut aufgestellter Katastrophenschutz Makiolla sehr am Herzen liegt, zeigt sich schon darin, dass der Kreis dafür im Jahre 2016 wiederum finanzielle Mittel in beträchtlicher Höhe zur Verfügung gestellt hat. Ein Projekt war die Beschaffung eines Abrollbehälters mit einer Hochleistungspumpe. Mit einer Leistung von 8000 Litern pro Minute soll sie zukünftig bei Hochwasserlagen und Großbränden eingesetzt werden. Stationiert ist der Abrollbehälter an der hauptamtlichen Wache der Feuerwehr Unna an der Florianstraße. Des Weiteren sind die Beschaffungen eines weiteren kreiseigenen Wechselladerfahrzeugs sowie die eines vierten Rettungswagens für den Kreisrettungszug geplant. An den Start ging im Jahr 2016 auch das Projekt „Mobile Retter“, das für die erste Hilfe bei Notfällen in der Nachbarschaft eingeführt wurde. Speziell geschulte Ersthelfer sollen das sogenannte therapiefreie Intervall bei Herz-kreislauf-Stillständen überbrücken, bis der Rettungsdienst eintrifft. Mittlerweile haben sich überraschend viele Helfer diesem Projekt angeschlossen. Ein weiteres Vorhaben ist die Verlagerung der Notleitstelle vom Kreishaus zur Feuer- und Rettungswache Lünen. Hierfür müssen allerdings noch einige technische Grundlagen geschaffen werden.

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