SPD-Fraktion besucht Wärmestube „Haltestelle“
Anlaufstelle für Menschen in Not

(v.l.) Eva Kitz (SPD-Fraktionsvorsitzende), Ilona Meuser (Drobs), Lina Harnischmacher (Streetwork Drobs), Uwe Browatzki (Streetwork und Quartierslotse Caritas), Michael Scheffler (Vorsitzender Sozialausschuss), Monika Stockmann (Mitglied Sozialausschuss). Foto: SPD-Fraktion.
  • (v.l.) Eva Kitz (SPD-Fraktionsvorsitzende), Ilona Meuser (Drobs), Lina Harnischmacher (Streetwork Drobs), Uwe Browatzki (Streetwork und Quartierslotse Caritas), Michael Scheffler (Vorsitzender Sozialausschuss), Monika Stockmann (Mitglied Sozialausschuss). Foto: SPD-Fraktion.
  • hochgeladen von Andrea Rosenthal

„Die ‚Haltestelle‘ ist ein wichtiger Anlaufpunkt für Menschen in Not. Sie bietet ihnen nicht nur
eine warme Mahlzeit und ein Dach über dem Kopf, sondern auch die Möglichkeit, mit anderen
Menschen in Kontakt zu kommen“, ist das Fazit von Eva Kitz nach ihrem Besuch in der Wärmestube am Bilstein. Die SPD-Fraktionsvorsitzende war mit dem Vorsitzenden des Sozialausschusses Michael Scheffler und Sozialausschussmitglied Monika Stockmann oberhalb des Fritz-Kühn-Platzes zu Gast bei den Streetworkern Lina Harnischmacher und Uwe Browatzki.

Monatlich kommen rund 500 Menschen in die Haltestelle, um sich aufzuwärmen, einen Kaffee zu trinken oder sich einfach zu unterhalten. Dafür nehmen sogar die Bewohner aus den Seniorenheimen den Weg auf sich. Angeboten werden montags bis freitags von 10 bis
18 Uhr neben warmen Getränken auch Instantsuppen, Gesellschaftsspiele, WLAN und nicht zuletzt Gespräche.

In der Haltestelle gibt es klare Regeln: Streetworker Uwe Browatzki berichtete den Sozialdemokraten, dass der Konsum von Bier oder anderen alkoholischen Getränken in den Räumlichkeiten nicht gestattet sei. Das Einzugsgebiet geht über das Stadtzentrum hinaus, im Wesentlichen bis nach Gerlingsen und Wermingsen. Die Besucher der Haltestelle sind zwischen Ende 20 bis 70 Jahren alt.

„Es wäre wünschenswert, wenn wir solche Einrichtungen wie die Haltestelle erst gar nicht bräuchten. Die Streetworker um Uwe Browatzki und Lina Harnischmacher haben aber einfach eine pragmatische Lösung gefunden, die auch funktioniert“, fasst Sozialexperte Michael Scheffler zusammen. Es kümmern sich drei Ehrenamtliche und drei weitere Beschäftigte. Die Wärmestube war damit Vorreiter in Iserlohn.

Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine waren die Energiepreise gestiegen. Im vergangenen Herbst sind der Sozial- und der Hauptausschuss dem SPD-Antrag einstimmig gefolgt, Träger bei der Einrichtung von Wärmeorten zu unterstützen.

Autor:

Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

4 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.