Es tropft durch die Decke
Handballbetrieb leidet bereits seit Jahren unter undichtem Dach der Iserlohner Nußberghalle

Vertreter der CDU-Fraktion und von KIM machten sich vor Ort ein Bild von der Wasserproblematik und der weiteren Vorgehensweise. Fotos: Günther
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  • Vertreter der CDU-Fraktion und von KIM machten sich vor Ort ein Bild von der Wasserproblematik und der weiteren Vorgehensweise. Fotos: Günther
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Und ewig grüßt das Murmeltier! So kam es wohl zumindest Ilka Alberts vor, als es im vergangenen Monat schon wieder aus der Decke der Nußberghalle tropfte.

Von André Günther

Die Vereinsvertreterin der SG Iserlohn-Sümmern kennt diese Problematik bereits seit 2016, als zum ersten Mal ein Handballspiel in der Halle aufgrund von feuchten Stellen auf dem Feld nicht angepfiffen werden konnte. „Damals ging man davon aus, dass es Schwitzwasser sei. Da aber gerade im Herbst und im Frühjahr beim Temperaturumschwung nach Regenfällen diese Problematik jedes Jahr regelmäßig auftritt, muss die Ursache eine andere sein“, mutmaßt Alberts.

Problem seit 2017 bekannt

Zustimmung bekommt sie dabei vom Kommunalen Immobilien Management (KIM), dem das Problem seit 2017 bekannt ist. „In dem Jahr gab es einen Hagelschaden am Dach, der für 35.000 Euro repariert wurde. Seitdem sind allerdings vier weitere Schäden von Leckagen gemeldet worden, bei denen Wasser an verschiedenen Stellen aus der Decke tropfte“, weiß Claudia Zawada um die Problematik. „Wir sind davon ausgegangen, dass einige undichte Nähte und Löcher in der Dachfolie die Ursache für das Tropfen in der Halle sind. Jetzt soll in den kommenden Tagen ein Fachunternehmen Probebohrungen auf dem Schein-Walmdach durchführen, um endgültige Klarheit über das Problem zu bekommen“, sagt KIM-Techniker Adem Ari.

CDU: "Sache jetzt richtig angehen" 

Den Stein ins Rollen gebracht hat die CDU-Fraktion, die mit einer kleinen Delegation die Nußberghalle vor Ort besichtigt und mit den Verantwortlichen den Stand der Dinge und die weitere Vorgehensweise besprochen hat. „Unser Wunsch ist es, die Sache jetzt richtig anzugehen und nicht weitere Zeit verstreichen zu lassen“, macht der Vorsitzende Fabian Tigges deutlich. Nach den Ergebnissen der Bohrungen will KIM bereits in einem der kommenden Ausschüssen darüber berichten, wie umfassend das Dach der 25 Jahre alten Nußberghalle saniert werden muss.

Vertreter der CDU-Fraktion und von KIM machten sich vor Ort ein Bild von der Wasserproblematik und der weiteren Vorgehensweise. Fotos: Günther
Das Dach der Nußberghalle ist nun 25 Jahre alt und im flachen Bereich an einigen Stellen undicht.
Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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