Iserlohner Beirat für Menschen mit Behinderung
10. Stefan-Haacke-Preis ging an Luca Pokorny

Der Erste stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick mit dem diesjährigen Empfänger des Stefan-Haacke-Preises Luca Pokorny.
  • Der Erste stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick mit dem diesjährigen Empfänger des Stefan-Haacke-Preises Luca Pokorny.
  • Foto: Stadt Iserlohn
  • hochgeladen von Christoph Schulte

In einer Feierstunde wurde Luca Pokorny mit dem Stefan-Haacke-Preis ausgezeichnet. Es war die 10. Preisverleihung und damit auch ein kleines Jubiläum.

Einsatz für Belange von Menschen mit Behinderung

Zugleich ist der 21-Jährige der bisher jüngste Empfänger des Preises des Beirates für Menschen mit Behinderung. Peter Martin, Vorsitzender des Beirates, erläuterte in seiner Begrüßung die Voraussetzungen. Menschen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich oder über das berufliche Engagement hinaus und mit außergewöhnlichem Einsatz für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen, können von jedem Iserlohner vorgeschlagen werden. Die Mitglieder des Beirates entscheiden in der jeweils letzten Sitzung des Jahres gemeinsam über den neuen Preisträger. Peter Martin erklärte, dass für ihn persönlich alle Vorgeschlagenen den Preis verdient hätten und bittet darum, die Vorschläge, denen diesmal nicht gefolgt wurde, gerne im nächsten Jahr erneut einzureichen.

Gründer und Trainer des Para Hockey Teams der Iserlohner Young Roosters

In seiner Laudatio hob der Erste stellvertretende Bürgermeister Thorsten Schick das preiswürdige Engagement des Auszubildenden Luca Pokorny hervor. Als Gründer und Trainer des Para Hockey Teams der Iserlohner Young Roosters sei er ein großes und sympathisches Vorbild und helfe mit, eine breite Öffentlichkeit für den Gedanken der Inklusion zu gewinnen. Es sei ganz gewiss nicht selbstverständlich, dass sich Menschen in so jungem Alter für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Musikalische Umrahmung durch den Werkschor Auerweg

Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt von Beiträgen des Werks-Chores Auerweg unter der Leitung von Ralf Tiemann. Für Getränke und einen Imbiss sorgten die ehrenamtlichen Mitarbeiter des "Café Kunterbunt" des CVJM im Lutherhaus.
Ein Gebärdendolmetscher für Gehörlose war anwesend und für schwerhörige Menschen wurde vom Cochlea Implantat Verband NRW e.V. im Veranstaltungsraum des Varnhagenhaus eine FM-Übertragungsanlage bereitgestellt, bestehend aus einem Sender und mehreren Empfangsgeräten, die es ermöglichen, die Redebeiträge störungsfrei an ein Hörgerät, ein CI-Implantat oder einen Kopfhörer zu übertragen.
Peter Martin freute sich, dass zahlreiche Menschen mit und ohne Behinderung der Einladung zur Preisverleihung gefolgt waren und auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung miteinander ins Gespräch kamen.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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