„Time, to give back“ - Anna Sanchez erzählt uns ihre „persönliche Geschichte“

Ihr ganzes Leben hat „Veda“ in den Dienst ihres Herrchens gestellt, nun ist sie mal an der Reihe.
  • Ihr ganzes Leben hat „Veda“ in den Dienst ihres Herrchens gestellt, nun ist sie mal an der Reihe.
  • hochgeladen von Regina Katharina Schmitz

In den USA gibt es die Redewendung „It‘s time to give back“, eine mitunter in den weisen Jahren des Lebens eintretende Geisteshaltung, die das Gefühl von Dankbarkeit ausdrückt.

Dass dieses Gefühl nicht nur gesellschaftlich determiniert ist, beweist eine Geschichte, die nun an uns herangetragen wurde.
Anna Sanchez, 47 Jahre alt, seit 20 Jahren erblindet, möchte nun der Blindenhündin ihres verstorbenen Partners ein wohlverdientes Seniorenleben ermöglichen. Sechs Wochen ist es her, dass Anna ihren Partner verlor. Er war auch blind und auf die Hilfe von „Veda“ angewiesen. „Sie ist unheimlich gut erzogen und hört wie ein Fuchs.“ Sie hat ihm Schutz geboten und ihn sicher durch den Alltag begleitet. „Sie ist eine tolle Hündin. Aber nun ist sie neun Jahre alt und hat etwas besseres verdient.“

„Veda“ ist freundlich und menschenbezogen. Der Verlust ihres Herrchens hat ihr zugesetzt, aber ihr Optimismus und ihre Lebensfreude haben gesiegt.
„Veda“ ist unheimlich agil und braucht in ihrem neuen Zuhause sehr viel Auslauf, warum eine Etagenwohnung auch nicht in Frage kommt. Sie ist mitunter ein bisschen ungestüm, eine leidenschaftliche Menschenfreundin und sehr kinderlieb.
„Sie ist zwar kein Wachhund, aber dennoch bietet sie ihren Menschen Schutz und wacht über deren Wohl“, ergänzt Anna.
Wer sich nun angesprochen fühlt und dieser bezaubernden Hündin ein neues Zuhause bieten möchte, kann sich bei Doris Wichow, ehrenamtlich engagierte Tierschützerin und Herzensmensch unter der Rufnummer 0178/3575661 melden. „Mir ist es wichtig, da zu helfen wo Hilfe nötig ist“, sagt sie bescheiden und ergänzt die Geschichte um einen weiteren Aspekt. Auf die Frage, was den Unterschied zwischen einem Leben mit und einem Leben ohne Hund ausmacht antwortet sie lakonisch: „Ohne Hund lohnt es sich einfach nicht“. Wir müssen lachen.

Dennoch: gerade für Kinder ist ein Tier im Haus wahnsinnig wichtig. Sie lernen früh, Verantwortung zu übernehmen und Respekt gegenüber anderen zu wahren. „Das funktioniert natürlich auch mit Katzen, aber ein Hund ist schon etwas ganz besonderes“, so Wichow weiter. Umso wertvoller wäre es, wenn auch „Veda“ in den Genuss käme, in ein buntes Leben zu finden.

„Sie soll einfach noch einige Jahre Hund sein dürfen und von der Verantwortung für einen Menschen befreit sein.“
„Ich bin ,Veda‘ so dankbar, was sie für meinen Partner getan hat, aber jetzt ist sie dran“, resümiert Anna Sanchez.

Autor:

Regina Katharina Schmitz aus Dinslaken

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