Beliebtes Theaterstück zum Länderprojekt vor dem Aus?

Erschrocken reagierte die Bürgergemeinschaft Langenfeld (B/G/L) auf die Ankündigung von Ingrid Bembennek, die das mögliche Ende des beliebten Theaterstückes zum Länderjahr bekannt gab. „Seit über 10 Jahren war das Länderstück einer der Höhepunkte des jeweiligen Jahres-Mottos der Stadt Langenfeld“, so Sven Lucht, kulturpolitischer Sprecher der B/G/L.

In der Kulturausschusssitzung hatte die Organisatorin Ingrid Bembennek berichtet, dass die Musikschule ihre Unterstützung aufgekündigt habe und damit das Projekt kurz vor seiner Auflösung stehe. Die Musikschule hatte die Vorstellungen bisher mit Musikern und freiwilligen Helfern unterstützt. Und ohne musikalische Unterstützung könne das Konzept so nicht fortgeführt werden.
Seit 2016 halfen zudem zahlreiche Kommunalpolitiker verschiedener Fraktionen vor und hinter der Bühne. „Das Länderstück zu unterstützen, war uns wichtig, deshalb hat auch die B/G/L gerne mitgeholfen“, so der kulturpolitische Sprecher der Wählervereinigung. "Und unser Angebot steht auch für die Zukunft. Nur musizieren, das können wir leider nicht", erklärt Lucht.

Enttäuscht sei Lucht von der Art und Weise, wie Ingrid Bembennek als Gründerin der Blinklichter und der Studiobühne „im Regen stehen gelassen wurde“. Und auch, dass die Verwaltung das Thema nicht von sich aus im Kulturausschuss ansprach. „Es ist traurig, dass dieser Umstand nur durch Bembenneks Anfrage ans Tageslicht kam“, so Sven Lucht. Dabei sei die Aufführungen von dem Team um Ingrid Bembennek jedes Jahr ein kulinarisches und kulturelles Highlight. „Sollte Bembennek wirklich aufhören müssen, wäre dies ein herber Rückschlag für das Langenfelder Länder-Konzept“, so der kulturpolitische Sprecher der Bürgergemeinschaft Langenfeld. "Wir drücken allen die Daumen, dass die erfolgreiche Reihe weiter fortgesetzt wird!", so Lucht.

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