Ein Stück Senlis jetzt in Langenfeld
Dank eines Sponsors konnte jetzt das Ölgemälde „Nach dem Schnee“ erworben werden

Dank eines Sponsors konnte jetzt das Ölgemälde „Nach dem Schnee“ des Senliser Künstlers Claude Sindezingue erworben werden. Auf dem Foto von links: Beate Domdey-Fehlau (Geschäftsführerin des Kunstvereins), Ben Lieber (Sponsor), Martina Hanschmidt (Leiterin DRK Treffpunkt Lebenslust) und Magnus Staehler  (Vorsitzender DRK Langenfeld).
  • Dank eines Sponsors konnte jetzt das Ölgemälde „Nach dem Schnee“ des Senliser Künstlers Claude Sindezingue erworben werden. Auf dem Foto von links: Beate Domdey-Fehlau (Geschäftsführerin des Kunstvereins), Ben Lieber (Sponsor), Martina Hanschmidt (Leiterin DRK Treffpunkt Lebenslust) und Magnus Staehler (Vorsitzender DRK Langenfeld).
  • Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Stefan Pollmanns

In diesem Jahr wurde das goldene Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Senlis und Langenfeld auf vielfältige Weise gefeiert. Im DRK-Haus an der Jahnstraße 26 wird darüber hinaus die erste Partnerstadt Langenfelds auf Dauer präsent sein: Dank eines Sponsors konnte jetzt das Ölgemälde „Nach dem Schnee“ des Senliser Künstlers Claude Sindezingue erworben werden.

Es zeigt eine der typischen kleinen Sträßchen der historischen Stadt und lebt von dem intensiven Licht, das der Künstler ganz im Sinne der Impressionisten auf Leinwand gebannt hat. „Viele unsere Besucher waren in Senlis und haben nun hier eine schöne Erinnerung“, so DRK-Vorsitzender Magnus Staehler, der sich für den Ankauf des Bildes eingesetzt hat.

Austausch begann vor 36 Jahren

Der Kunstverein Langenfeld hatte Senliser Künstler im Mai zu einer Ausstellung eingeladen, darunter auch zwei Bilder von Claude Sindezingue, dessen Witwe die Arbeiten aus ihrem Bestand zur Verfügung stellte. Der Künstler war Vorsitzender der Senliser Künstlergruppe, als der Austausch mit Mitgliedern des Langenfelder Kunstvereins vor 36 Jahren begann. „Es war uns wichtig, in dieser Ausstellung auch an die Pioniere des Künstleraustausches zu erinnern“, so die Geschäftsführerin des Kunstvereins Beate Domdey-Fehlau. Damals war eine Ausstellung im Nachbarland wegen Zoll- und Grenzbestimmungen noch ein kleines Abendteuer. „Es macht mich glücklich zu wissen, dass das Bild Menschen Freude bringen wird, die es anschauen können und dass ein Stück von Claude in Deutschland verbleiben wird, dem Land, dass er so gut gekannt und geschätzt hat“, schreibt die Witwe Anne-Marie Sindezingue.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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