„1.000 Thermo-Becher für Langenfeld“
Kein "To-Go"-Becher-Müll

Das Projekt „1.000 Thermo-Becher für Langenfeld“  ist gestartet. Auf dem Foto von links: Bäckerei-Inhaber Roland Schüren, eines der Aktions-Partner, Bürgermeister Frank Schneider und der städtische Klimaschutz-Beauftragten Jens Hecker.
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  • Das Projekt „1.000 Thermo-Becher für Langenfeld“ ist gestartet. Auf dem Foto von links: Bäckerei-Inhaber Roland Schüren, eines der Aktions-Partner, Bürgermeister Frank Schneider und der städtische Klimaschutz-Beauftragten Jens Hecker.
  • Foto: A. Voss
  • hochgeladen von Stefan Pollmanns

Schon in seiner Neujahrsansprache 2020 hatte Bürgermeister Frank Schneider das Projekt „1.000 Thermo-Becher für Langenfeld“ angekündigt und damit dem überflüssigen To-Go-Becher-Müll den Kampf angesagt.

„In Deutschland werden stündlich rund 320.000 Einweg-Becher für Heißgetränke verbraucht, hiervon sind bis zu 140.000 Becher ‚To-Go‘. Pro Jahr sind das fast drei Milliarden Einwegbecher“, zitiert der Leiter des Langenfelder Klimaschutz-Teams Jens Hecker das Bundes-Umweltministerium.

Becher-Gewinner

Zum Auftakt des Projektes startete die Stadt Langenfeld ein Gewinnspiel, um die ersten 10 Becher an die Langenfelderinnen und Langenfelder zu bringen. „Die richtige Lösung der Quizfrage zeigt, wie verbreitet Einwegbecher leider immer noch sind“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider.
Denn etwa 70 Prozent der Menschen in Deutschland greifen immer noch gelegentlich zum Einwegbecher. „Es ist echt toll so einen Becher gewonnen zu haben“, sagt Ingo Zimmermann, einer der Gewinner des Bechers und unterstreicht die Aussage des Bürgermeisters: „Bei dem Gewinnspiel fand ich insbesondere die Quizfrage sehr spannend. Die Frage brachte mich dazu, mich mehr über dieses Thema zu informieren. Ich fand es überraschend und gleichzeitig auch erschreckend, als ich herausfand, dass doch tatsächlich diese hohe Anzahl der Menschen in unserem Land häufig oder gelegentlich Einwegbecher für ihren Kaffee nutzen.“

Untersützer

Insgesamt sollen 1.000 Becher in Grün mit „Stadt Langenfeld“-Gravur nun neue Nutzerinnen und Nutzer finden. Unterstützt wird die Stadt Langenfeld hierbei vom Einzelhandel und der Verbraucherzentrale. „Wer einen Becher haben möchte, muss hierfür mindestens 10 Euro spenden“, erklärt Jens Hecker.

Einnahmen werden gespendet

Dieses Geld geht aber keineswegs ins Stadtsäckel, sondern wird für einen guten Zweck gespendet. „Wir haben hier Projekte im Visier, die die Folgen der Verschmutzung durch Einwegprodukte und Plastik bekämpfen oder Alternativen zum Einsatz dieser Produkte bieten. Sowohl an Projekte in Langenfeld, als auch auf der ganzen Welt sollen die Spenden fließen“, erklärt Bürgermeister Frank Schneider den weiterführenden Gedanken der Aktion.

Partner der Aktion

Für die Aktion konnten bereits Langenfelder Partner gefunden werden, die ab dem heutigen Mittwoch, 5. August, den Becher anbieten. Bei den Edeka-Filialen an der Schneiderstraße und an der Kaiserstraße in Richrath gibt es den Becher mit Kaffee-Füllung, die vom Frischecenter Hövener gesponsert wird.

Becher erwerben

Auch die Bäckerei Schüren im „Sass am Markt“ beteiligt sich und spendiert zum Becher ebenfalls die erste Füllung. Neben dem Einzelhandel unterstützt auch die neue Umweltberatung der Verbraucherzentrale das Projekt. So kann der Becher nämlich nicht nur im Bürgerbüro der Stadt Langenfeld, sondern auch bei der benachbarten Verbraucherzentrale erworben werden.
Hierzu müssen die jeweiligen Öffnungszeiten beachtet werden. Für alle Standorte gilt: Nur so lange der Vorrat reicht.

Plastik- und Einwegvermeidung

„Plastik- und Einwegvermeidung ist eines der wichtigen Themen, die ich zukünftig in Langenfeld mitbesetzen werde“, erklärt die neue Umweltberaterin der Verbraucherzentrale Laura Leuders und ergänzt „darum freue ich mich, dass wir das Projekt der Stadt unterstützen können.“
Für Rückfragen zur Aktion steht Jens Hecker vom Langenfelder Klimaschutz-Team per Mail an jens.hecker@langenfeld.de gerne zur Verfügung.

Autor:

Stefan Pollmanns aus Langenfeld (Rheinland)

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