Mein schöner Garten: Zu Besuch bei der Familie Göbel

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Zwischen Paradiesvogel und Schaukel

Aktion „Unser schönster Garten“: Frau Göbel präsentiert ihren vielseitigen Garten

Von Annika Pestotnik und Christina Görtz
Langenfeld. Wenn Kinder an dem Haus der Familie Göbel an der Spielstraße im Langenfelder Norden vorbeilaufen, bleiben sie erstmal stehen, um den Vorgarten zu bestaunen. Dieser ist nicht nur mit einem Teich, in dem Goldfische ihr Zuhause haben und einigen Pflanzen, sondern, was viel auffälliger ist, mit zahlreichen bunten Figuren bestückt.
Die Elfen, Paradiesvögel, Indianer, bunten Windspiele und das Monster von Loch Ness im Teich können teils sogar nachts bestaunt werden, denn sie leuchten im Dunkeln mit Solarenergie. „Ich stöbere gerne in den großen Gärtnereien und blättere in Katalogen“, verrät Monique Göbel, wo sie einen großen Teil der Figuren ausfindig gemacht hat. Wenn sie etwas entdeckt hat, weiß sie sofort, wo sie es platzieren wird. Übrigens: Gartenzwerge wären in diesem Vorgarten eher langweilig, da die Figuren, die Familie Göbel über zwei Jahre hinweg gesammelt hat, alle etwas besonderes, teilweise märchenhaftes haben. „Wir haben nur einen Gartenzwerg - und den hat meine Pflegetochter geschenkt bekommen“, sagt Frau Göbel schmunzelnd.
Eine besondere Leidenschaft haben sie und ihr Ehemann Reinhard Göbel für Erdmännchenfiguren. „Mit ihnen hat das große Sammeln begonnen“, erzählt die Frau, die vor zehn Jahre der Liebe wegen nach Langenfeld kam. Für die Erdmännchenfamilie wurden extra Steine aufgeschichtet, sodass sie sich nun mit einem eigenen Zuhause präsentieren kann. Obwohl dieser Vorgarten sehr verspielt und fantasievoll ist, ist es der Bereich der Eltern. „Wir haben alles selber angelegt“, sagt Monique Göbel. Ihr und ihrem Mann ist wichtig, dass der Garten gleichzeitig schön anzusehen und pflegeleicht ist. „Da unser Vorgarten klar vom Spielbereich der Kinder getrennt ist, haben sie von Anfang an akzeptiert, dass dort nicht gespielt wird“, erzählt Frau Göbel, die schon darauf wartet, den 1500 Quadratmeter großen Rest ihres Gartens zu zeigen. Hinter dem Haus, das schon ihre Schwiegereltern bewohnten, befindet sich ein wahres Kinderparadies. Auf der großen Wiese ist nicht nur für die momentan vier Pflegekinder genug Platz, um sich auszutoben, sondern auch für ihre Freunde, die oft nachmittags zu Besuch sind.
Es gibt alles, was das Kinderherz begehrt: Sandkasten, Bastelecke, Schaukel, Wippe und sogar ein Trampolin haben dort ihren Platz. Und auf dem Hof, den Familie Göbel vor einigen Jahren gepflastert hat, haben schon so manche Kinder Fahrradfahren gelernt.
Am Rand wachsen Weintrauben, Himbeeren, Johannisbeeren und sogar Kiwis, auch hier haben die Kleinen freie Hand. Bei warmen Temperaturen nutzt die Familie gern den kleinen Swimmingpool - von Monique Göbel auch gerne als „Planschbecken“ bezeichnet - sowie die Gartendusche. In einem überdachten, offenen Bau wird draußen gegessen, wann immer es möglich ist.
„Wir leben hier und unser Garten ist kein Museum“, erklärt Frau Göbel, die es geschafft hat, aus ihrem Garten gleichzeitig eine Attraktion und eine wohnliche Nutzfläche zu machen.

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