Rike Reiniger verbindet 40er Jahre und 21. Jahrhundert
Sophie Scholl im Scaramouche

Stück "Sophie Scholl" im Scaramouche in Menden. Foto: Kirsten Ullrich-Klostermann
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Menden. Ab Freitag, 17. September, ist das Stück Sophie Scholl von Rike Reiniger im Theater Scaramouche zu sehen.

„Ich heiße Sophie Scholl. Und da fängt das Problem auch schon an. Sophie Scholl wie Sophie Scholl.“ Dieser Name steht für geistige Unabhängigkeit, bürgerliche Freiheit, Widerstand und moralischen Mut in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts. Als Mitglied der „Weißen Rose“ musste sie ihr Engagement gegen den Nationalsozialismus mit ihrem Leben bezahlen. In diesem Jahr wäre sie 100 Jahre alt geworden.

Sophie Scholl der 40iger Jahre und des 21. Jahrunderts wird im Stück von Rike Reiniger dargestellt. Foto: Kirsten Ullrich-Klostermann
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Den gleichen Namen trägt auch eine junge Jurastudentin im 21. Jahrhundert, deren Zivilcourage und Mut auf eine harte Probe gestellt wird und die eine Entscheidung treffen muss, die zumindest ihren berufliche Zukunft gefährdet. Das Stück von Rike Reiniger verwebt die Geschichte beider Frauen. Gewissenskonflikt, Haltung, Korrumpierbarkeit und Loyalität sind die zeitlosen Themen.

Die Premiere der Inszenierung von Kirsten Ullrich-Klostermann findet am Freitag, 17. September, im Theater Scaramouche statt. Einmalig gastiert diese freie Produktion am Sonntag, 3. Oktober, im Kühlschiff der Lindenbrauerei in Unna und später kann die Inszenierung als mobile Produktion gebucht werden.

Zora Klostermann steht als Sophie Scholl auf der Bühne. Foto: Kirsten Ullrich-Klostermann
  • Zora Klostermann steht als Sophie Scholl auf der Bühne. Foto: Kirsten Ullrich-Klostermann
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In den beiden Rollen der Sophie Scholl steht Zora Klostermann auf der Bühne, die ihre Bühnenkarriere vor Jahren noch als Schülerin in Unna im Theater Narrenschiff begann. Ab 2009 studierte sie Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste und war im Anschluss einige Spielzeiten am Hans-Otto-Theater in Potsdam engagiert. Seit Ende 2018 ist sie freiberuflich tätig. Die Pandemie hat es mit sich gebracht, dass Mutter und Tochter nach 15 Jahren zusammenarbeiten.

Weitere Vorstellungen im Scaramouche sind am Samstag, 18., Freitag, 24., und Samstag, 25. September, jeweils um 20.30 Uhr. Eintrittskarten sind in den ProTicket-Vorverkaufsstellen erhältlich oder können online gebucht werden.

Autor:

Lara Ostfeld aus Menden (Sauerland)

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