20 Jahre Hospiz Haus Sonnenschein in Rheinberg

Geschäftsführer der St, Josef Krankenhaus GmbH Moers im Kreise der Mitstreiter Beate Bergmann (Leiterin Hospiz Haus Sonnenschein), Christel Maas (Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins), Ulrike Wellner (Vorsitzende Förderverein) und Monika Jacklic (2. Vorsitzende Kunstverein Peschkenhaus Moers E. V.)
  • Geschäftsführer der St, Josef Krankenhaus GmbH Moers im Kreise der Mitstreiter Beate Bergmann (Leiterin Hospiz Haus Sonnenschein), Christel Maas (Stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins), Ulrike Wellner (Vorsitzende Förderverein) und Monika Jacklic (2. Vorsitzende Kunstverein Peschkenhaus Moers E. V.)
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Würdevolle Begleitung bis zum Ende

Jubiläumsveranstaltungen vom 10. März bis zum 2. April 2018

Seit nunmehr 20 Jahren macht sich das Hospiz „Haus Sonnenschein“ in Rheinberg, eine Einrichtung der St. Josef Pflege GmbH Moers zur Aufgabe, todkranken Menschen in ihren letzten Tagen, Wochen und manchmal auch Monaten ein würdevolles und, wenn möglich, selbständiges Dasein zu ermöglichen, die noch vorhandenen Alltagskompetenzen zu fördern und so die Lebensqualität und –freude des Einzelnen in der letzten Daseinsphase zu stärken. Beate Bergmann, Leiterin des Hospiz, „Wir möchten Sterbenden und ihren Familien beistehen, damit sie die letzte Zeit als lebenswert und die des kostbaren Abschiednehmens bewusst erleben können“. In den vergangenen 20 Jahren haben die 15 examinierten Pflegefachkräfte und ebenso vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die 1700 Menschen, deren durchschnittliche Verweildauer bei 30 Tagen lag, im stationären Hospiz auf den letzten Schritten ihres Lebensweges begleitet. Dabei hatten viele Gäste das 60. Lebensjahr noch nicht erreicht. „Eine nicht nur mental sehr anspruchsvolle Aufgabe,“ betont Geschäftsführer der federführenden St. Josef Krankenhaus GmbH, Ralf Nennhaus, „müssen doch die Mitarbeiter den insgesamt acht Gästen aus einem großen Einzugsgebiet, welches hauptsächlich den Niederrhein und das Ruhrgebiet betrifft, mit einem hohen Engagement rund um die Uhr zur Verfügung stehen und haben doch die Gewissheit, dass sie ihre Schutzbefohlenen verlieren“.
Da das Hospiz 5 % sämtlicher Kosten, also etwa 35000 Euro pro Jahr selber tragen muss, ist es stets auf Spenden angewiesen, die aus dem zugehörigen Förderverein, aber auch von Angehörigen der Gäste und anderen Unterstützern kommen.
Zum zwanzigjährigen Jubiläum haben sich die Verantwortlichen eine Reihe von Veranstaltungen in Kooperation mit dem Kunstverein Peschkenhaus Moers E. V. ausgedacht, die, wie das Hospiz selber, nicht nur von Düsterheit und Trauer, sondern zum Teil von Lebensfreude und Humor geprägt werden.
So wird am 10. März in der Moerser Galerie Peschkenhaus, in der auch alle anderen Veranstaltungen stattfinden, die Ausstellung „Im letzten Hemd“ eröffnet, welche bis zum 2. April zu den normalen Öffnungszeiten zu sehen sein wird. Hierbei handelt es sich um ein Kunstprojekt des Fotografen Thomas Balzer, der 50 Frauen und Männer unterschiedlichen Alters fragte, „Stellen Sie sich vor, Sie sind tot. Was würden Sie anziehen oder mitnehmen wollen?“ Er bahrte die Betreffenden auf und portraitierte sie mit ihrem „letzten Hemd“ und den Sachen, auf die sie auch im Tod nicht verzichten wollen würden. Am 13. März hält die Referentin Monika Müller einen Vortrag über das „Märchen von der Trauerverarbeitung“, gefolgt von einer musikalischen Lesung von Mascha Kaléko unter dem Titel, „Die Nachtigall in meinem Garten schweigt“ am 16. März. Der ehemalige Vizekanzler und SPD Vorsitzende, Franz Müntefering, spricht am 20. März über das Älterwerden und Sterben. Musikalische Unterhaltung bietet am 23. März das Musik Ensemble „Der Herrensalon“ mit Evergreens, Schlagern, Pop, Rock und Gassenhauern von den Sechzigern bis heute. Eine Kabarett Vorstellung besonderer Güte mit dem WDR4 Moderator vom Niederrhein, Stefan Verhasselt und seinem Programm „Wer kommt, der kommt“, beschließt die Veranstaltungsreihe am 2. April. Alle Programmpunkte gehen von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, die Darbietung von Stefan Verhasselt von 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr.
Ulrike Wellner, Vorsitzende des Fördervereins, „Das Programm soll dem Thema ´Sterben` ein bisschen an Schwere nehmen.
Weitere Informationen zu den Veranstaltungen, sowie zur Mitgliedschaft im Förderverein gibt es bei Beate Bergmann unter 02843179180 oder Ulrike Wellner unter 028411072212.

Randolf Vastmans

Autor:

Randolf Vastmans aus Xanten

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