Blutproben entnommen, Strafverfahren eingeleitet
Polizei zieht im Kreis Mettmann gleich mehrere betrunkene Autofahrer aus dem Verkehr

Symbolbild: Kreispolizei Mettmann
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  • hochgeladen von Bea Poliwoda

In den vergangenen Tagen hat die Polizei mehrere alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Sowohl in Mettmann, als auch in Hilden und Monheim mussten die Fahrer jeweils eine Blutprobe abgeben.
Auf alle warten nun Anzeigen.

Am späten Samstagabend, 9. Februar, wurde ein Autofahrer auf einen Lkw aufmerksam, der mit Schlangenlinien auf der A3 unterwegs war und an der Ausfahrt Mettmann die Autobahn verlassen hatte. Der Essener informierte daraufhin die Polizei und verfolgte den Lkw-Fahrer bis zu einem Fast-Food-Restaurant in unmittelbarer Nähe zur Kreispolizeibehörde Mettmann. Als die Beamten kurz darauf dort eintrafen, stellten sie fest, dass der Lkw-Fahrer erheblich betrunken war.
Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von
1,8 Promille. Der Fahrer, ein 51 Jahre alter Mann aus Osteuropa, musste mit zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Bei der Kontrolle erhärtete sich zudem der Verdacht, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

In Monheim hatte am Sonntagabend, 10. Februar,  ein50 Jahre alter Monheimer in einer Kneipe an der Straße "An d'r Kapell" ein Fußballspiel verfolgt - und dabei laut eigenen Angaben etwa drei Liter Bier getrunken. Als der Mann gegen 18.45 Uhr die Kneipe verließ, setzte er sich in seinen Wagen, den er auf einem Parkplatz vor der Kneipe abgestellt hatte. Beim Ausparken fuhr er mit seinem Fiat in einen ebenfalls dort abgestellten Skoda. Dabei entstand ein Schaden in Höhe von einigen Hundert Euro.

Mehrere andere Gäste aus der Kneipe wurden Zeugen des Unfalls und hinderten den Mann nun daran, seine Fahrt fortzusetzen. Außerdem riefen sie die Polizei, die vor Ort bei einem freiwillig durchgeführten Atemalkoholtest einen Wert von 1,8 Promille feststellte. Sie brachten den Mann zur Polizeiwache, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Die Beamten stellten den Führerschein des Mannes sicher, auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

Ebenfalls erheblich betrunken im Straßenverkehr unterwegs war in der Nacht zu Montag, 11. Februar, eine 36 Jahre alte Erkratherin. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle überprüften um kurz nach 2 Uhr Polizeibeamte die Erkratherin in ihrem Audi A6 auf der Hochdahler Straße in Hilden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Bei ihrer Kontrolle stellten die Beamten zudem fest, dass die Erkratherin nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Sie musste zur Abgabe einer Blutprobe mit zur Wache. Auch auf sie wartet nun ein Strafverfahren.

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