KKV unterstützt die Aktion „Rote Hand“ – Gegen den Einsatz von Kindersoldaten weltweit

Der KKV-Bundesvorsitzende unterstützt die Aktion "Rote Hand"
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  • hochgeladen von Bernd-M. Wehner

Die Zahl der Kindersoldaten nimmt zu! In vielen aktuellen Konflikten zwingen oder verführen die Erwachsenen Kinder und Jugendliche zum Dienst an der Waffe. Ob Syrien, Afghanistan, Kolumbien oder Kongo: Überall auf der Welt werden Kinder gezwungen in kriegerischen Auseinandersetzungen zu kämpfen. Dabei ist es eine eklatante Kindesrechtsverletzung und ein schweres Verbrechen, wenn Jungen und Mädchen als Kindersoldaten eingesetzt werden. Diese Kinder zu schützen und gleichzeitig auch in Deutschland die offensive Anwerbung Minderjähriger von Seiten der Bundeswehr zu stoppen, sind zentrale Forderungen des Deutschen Bündnis Kindersoldaten und der Aktion „Rote Hand“ – www.aktion-rote-hand.de.

„Wenn wir von Kindersoldaten in anderen Ländern sprechen, dürfen wir nicht vergessen, dass Deutschland sich immer noch nicht an die Kinderrechtskonvention hält. Jugendliche unter 18 könnten bereits einrücken. Zudem sind es auch deutsche Waffenexporte, die weltweit in den Händen von Kindersoldaten landen“, erläutert Iris Kater, Hauptausschussvorsitzende des
KKV, Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung.

„Die staatlichen und internationalen Finanzmittel für Präventions- und Reintegrationsprogramme für Kindersoldaten müssen deutlich erhöht werden“, unterstreicht deshalb der KKV-Bundesvorsitzende, Bernd-M. Wehner. „Friedenserziehung sollte verbindlich in Lehrplänen und der Lehrerausbildung verankert werden.“ Kriege seien schon schlimm genug. Völlig absurd sei es jedoch, wenn auch noch Kinder als Soldaten eingesetzt würden.

Jugendliche, Vereine oder Wirtschaftsverbände in aller Welt engagieren sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die Aktion Rote Hand entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus. Mittlerweile wurden fast vier Millionen rote Hände gesammelt und an Politiker übergeben um auf diese menschenverachtende Praxis aufmerksam zu
machen.

Wie mache ich mit? Erstellen Sie Ihre rote Hand, indem Sie sie mit roter Arcyl- oder Wasserfarbe anmalen und dann einen Handabdruck auf ein Papier setzen. Dazu kommt ein Statement oder nur Ihr Name. Machen Sie ein Foto von sich und Ihrer roten Hand. Mailen Sie das Bild bitte an info@kkv-bund.de, wir sammeln bis zum 1. Oktober alle Abdrücke. Die roten Hände werden im Herbst an die Politik übergeben.

Alle Fotos werden veröffentlicht auf Facebookseiten des KKV unter www.facebook.com/pages/KKV_direkt/261224777186 und auf www.redhandday.org bzw. www.aktion-rote-hand.de

Mit der Einsendung erklärt man sich mit der Nutzung seines Bildes einverstanden.

Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband mit rund 80 Ortsgemeinschaften in ganz Deutschland. Informationen zum KKV erhalten Sie im Internet unter www.kkv-bund.de, oder unter 0201 87923 – 0.

Autor:

Bernd-M. Wehner aus Monheim am Rhein

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