Merkur und Monheimer Sternstunden

Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Zimmermann (2.v.r.) verliehen die Treffpunkt-Vorständler Gerald Altvater, Guido Coenen, Volker Frenzel, Hans-Dieter Degenhard und Uwe Ihnenfeld den Eheleuten Helga und Heinz-Josef Muhr sowie deren beiden Töchtern Gerlinde Muhr-Birkhahn (l.) und Friederike Muhr-Nottebohm den diesjährigen Wirtschaftspreis Monheimer Merkur. Die Familie hatte in die Sanierung ihrer Immobilie an der Fröbelstraße über eine Millionen Euro investiert und damit den Pennymarkt gesichert.
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  • Gemeinsam mit Bürgermeister Daniel Zimmermann (2.v.r.) verliehen die Treffpunkt-Vorständler Gerald Altvater, Guido Coenen, Volker Frenzel, Hans-Dieter Degenhard und Uwe Ihnenfeld den Eheleuten Helga und Heinz-Josef Muhr sowie deren beiden Töchtern Gerlinde Muhr-Birkhahn (l.) und Friederike Muhr-Nottebohm den diesjährigen Wirtschaftspreis Monheimer Merkur. Die Familie hatte in die Sanierung ihrer Immobilie an der Fröbelstraße über eine Millionen Euro investiert und damit den Pennymarkt gesichert.
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Der diesjährige Neujahrempfang des Treffpunkts Monheim stand diesmal nicht nur im Zeichen des Merkurs, sondern auch ganz im Zeichen der so hell und freundlich strahlenden Monheimer Wirtschaftszahlen.

Erstmals waren dabei Willibald Lukas und seine Poco-Mannschaft die Gastgeber des alljährlichen Wirtschaftstreffs, zu dem neben dem Bürgermeister und dem Landtagsabgeordneten Jens Geyer auch wieder IHK-Geschäftsführer Dr. Ulrich Hardt als Gastredner eingeladen war. Und natürlich hatte auch der Wirtschaftsexperte von der Industrie- und Handelskammer gleich ein ganzes Füllhorn an Lob für das mitgebracht, was Monheim am Rhein da in den letzten zwei Jahren so alles auf den Weg gebracht hat – einen Weg, den man gemeinsam auch in den kommenden Jahren weiter konsequent verfolgen will. Hardt: „Sie haben hier eine glückliche Hand bewiesen. Darauf können Sie alle in Monheim stolz sein. Ich danke Ihnen allen für Ihr engagiertes Handeln, vor allem aber dem Treffpunkt für sein so großes ehrenamtliches Engagement.“
Am längsten sprach der Kopf dieser glücklichen Hand. Bürgermeister Daniel Zimmermann breitete natürlich auch vor Monheims Händlerschaft noch einmal seine großartigen Zahlen aus. Und er zeigte vor allem dank der bereits rapide sinkenden Schuldenlast, die ja noch in diesem Jahr endgültig auf null gedrückt werden soll, dass der neu hinzugewonnene finanzielle Spielraum auch dem Handel zu Gute kommen wird – auf der Krischerstraße, in der Innenstadt, aber auch auf der Hauptstraße in Baumberg, deren Umbau 2014 ansteht. Zimmermann: „Bis vor kurzem haben wir ja jährlich allein 5 Millionen Euro an Zinsen für unsere fast 120 Millionen Euro Schulen zahlen müssen. Die Bänker hier im Raum hören jetzt mal bitte kurz weg. Es ist definitiv besser, diese 5 Millionen Euro in konkrete Projekte für die Menschen hier zu stecken, als sie den Banken in den Rachen zu schmeißen.“ – Danach durften auch Monheims Sparkassen Filialdirektor Roland Schwind und Raiffeisen-Bänker Hans-Dieter Degenhard wieder zuhören.

Irgendwie war es auch ganz passend, dass mit Hans-Dieter Degenhard ausgerechnet der Schatzmeister des Treffpunkts in diesem Jahr für die Begrüßung der Gäste vom Rednerpult aus zuständig war. Denn der 1. Vorsitzende Jürgen Prinz, musste sich von Degenhard in diesem Jahr ausnahmsweise mal nicht die Krawatte binden lassen. Der Schuhtechnikermeister von der Krischerstraße marschierte dafür erstmals in Strumpfhosen vor seine Händlerschaft. Denn Prinz bildet gemeinsam mit Ehefrau Birgit in diesem Jahr das Unterbacher Prinzenpaar. Ehrensache, dass beide nicht nur gemeinsam sangen, sondern auch ihre beiden Tanzgarden Rot-Weiß und Weiß-Rot mitgebracht hatten. Karneval geht in Monheim schließlich immer! – Den festen Glauben daran, dass auch in Baumberg in Sachen Einzelhandel noch was geht, bewiesen zuletzt die Eheleute Helga und Heinz Josef Muhr, die gemeinsam mit ihren beiden Töchtern Gerlinde Muhr-Birkhahn und Friederike Muhr-Nottebohm über eine Millionen Euro privates Geld in den Umbau der Baumberger Penny-Filiale investiert hatten. Die offene Monheimer Art gebot zwar, dass sowohl Bürgermeister Daniel Zimmermann als auch Heinz-Josef Muhr betonten, dass dies nicht nur aus reiner Nächstenliebe, sondern auch aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus geschah, aber das ist bei einem Wirtschaftstreffen ja nun wahrlich nichts Unanständiges. Und es ist ganz sicher kein Zufall, dass Monheims Stadtoberhaupt und der Vorstand der Interessengemeinschaft „Treffpunkt Monheim am Rhein“ in diesem Jahr ausgerechnet dieses mutige Privatinvestment, das auch von Penny immerhin mit einem zehn Jahre laufenden Mietvertrag honoriert wurde, nun so herausgestellt wurde. Zimmermann: „Solches Engagement brauchen wir. Und gerade da klemmt es an der einen oder anderen Stelle in der Stadt. Die Muhrs haben eben nicht so lange mit einer Investition gewartet, bis der Matratzenmarkt und dann das Tattoo-Studio eingezogen sind.“ Der Bürgermeister spielte da offen auf die Probleme im Baumberger Einkaufszentrum am Holzweg an. Und er verwies in dem Zusammenhang auch auf die Probleme mit den Pavillons, die auf der Krischerstraße weichen sollen. „Da liegen die Vorstellungen von uns als Stadt und Käufer mit denen der Verkäufer zurzeit noch 100 Prozent auseinander.“ Übersetzt: Die privaten Eigentümer verlangen aktuell das Doppelte dessen, was die Stadt derzeit bereit zu zahlen ist. Ein Gutachter soll nun helfen. Ende offen.

Für das gute Ende am Freitagabend sorgte in der Lager- und Festhalle von Poco schließlich der Unterbacher Prinz der ja zugleich auch ein bisschen ein Monheimer Prinz ist. Und auch Poco-Geschäftsführer Willibald Lukas, der mit seinem Unternehmen so großartig in der Stadt angekommen ist, bedankte sich noch einmal: „Es war mir eine Ehre, Sie hier bewirten zu dürfen.“

Monheim am Rhein steht vor einem wirtschaftlich glänzenden Jahr. Und auch die bevorstehenden Entbehrungen durch die nächste Baustelle auf der Krischerstraße werden sich am Ende für die Händlerschaft lohnen. Das glaubt nicht nur der Bürgermeister. Und deshalb war es ein sehr harmonischer Start ins neue Jahr, das als ein Highlight die Monheimer Messe im September bringen wird – geplant und organisiert vom Treffpunkt Monheim am Rhein.

Autor:

Thomas Spekowius aus Monheim am Rhein

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