Treffpunkt und Bürgermeister ehren Weihnachtsmarkt-Organisator Hans-Dieter Degenhard
Monheimer Merkur verliehen

Gastgeber Bert Schukat (links), der Treffpunkt-Vorsitzende Dirk Fleschenberg (Zweiter von links) und Bürgermeister Daniel Zimmermann  (rechts) mit Merkur-Preisträger Hans-Dieter Degenhard.
Foto: Michael de Clerque
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  • Gastgeber Bert Schukat (links), der Treffpunkt-Vorsitzende Dirk Fleschenberg (Zweiter von links) und Bürgermeister Daniel Zimmermann (rechts) mit Merkur-Preisträger Hans-Dieter Degenhard.
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Nur wenige Wochen bevor Bürgermeister Dr. Thomas Dünchheim im Jahr 2000 den ersten Monheimer Merkur an den damaligen Monheimer Sparkassen-Direktor und Treffpunkt-Vorsitzenden der Jahre 1995 bis 1999 sowie 2002 bis 2005 Rolf Tiemann verlieh, hatte sich ein anderer engagierter Mann federführend daran begeben, ein neues Monheimer Stadtevent aus der Taufe zu heben, das seitdem nicht mehr aus dem Jahreskalender wegzudenken ist. Im Dezember 1999 fand der erste durch den Treffpunkt organisierte Monheimer Weihnachtsmarkt zwischen Schelmenturm und Deichland statt. Die meiste Vorbereitungsarbeit leistete dabei Hans-Dieter Degenhard. So war es auch im letzten Dezember bei der 21. Auflage wieder. Und so soll es, spielt die Gesundheit mit, wohl auch noch ein paar Jahre bleiben. Jetzt wurde Hans-Dieter Degenhard auf dem Neujahrsempfang der Werbegemeinschaft Treffpunkts Monheim für diese herausragende Leistung mit dem 20. Monheimer Merkur geehrt.

Degenhard, der selbst viele Jahre lang als Vorstandsmitglied und Schatzmeister für den Treffpunkts in vorderster Position anpackend gewesen ist, zeigte sich von der Ehrung sichtlich gerührt und dankte seinerseits den vielen Helfern, die ihn alljährlich bei der Organisation des traditionell am dritten Adventswochenende in der Monheimer Altstadt stattfindenden Weihnachtsmarktes unterstützen, der sich inzwischen zu einem der schönsten und stimmungsvollsten in der gesamten Region entwickelt hat. Begleitet wird er vom inzwischen letzten Verkaufsoffenen Sonntag im Monheimer Jahreskalender, der nicht von der städtischen Wirtschaftsförderung verantwortet wird, die aber inzwischen den Monheimer Sternenzauber mit Eislaufbahn begleitend in der Vorweihnachtszeit organisiert. Gerade im Rathaus weiß man daher, wieviel Arbeit die Vorbereitung und Durchführung solcher Tage macht, an denen so viele Menschen ihre Freude haben. Groß war denn auch der dankbare Applaus für Degenhard aus den Reihen der Händlerschaft, die sich in den Hallen der Firma Schukat Elektronik an der Hans-Georg Schukat-Straße zum Neujahrsempfang getroffen hatten - benannt nach dem Firmengründer und Merkur-Preisträger aus dem Jahr 2002.

Positive Entwicklung der Stadt

Wie wichtig die Schaffung wiederkehrender Veranstaltungen für ein breites Publikum ist, hatten zuvor neben Bürgermeister Daniel Zimmermann auch der Treffpunktvorsitzende Dirk Fleschenberg, Gastgeber Bert Schukat und Dr. Ulrich Hardt von der Industrie und Handelskammer in ihren Ansprachen betont. Tenor: Aus Passanten werden Kunden. Viel Lob bekamen der Bürgermeister und seine Rathausmannschaft zudem für die herausragende Entwicklung, die die Stadt in den letzten Jahren genommen hat. Denn auch Wirtschaft und Handel profitieren enorm von der neuen Attraktivität des Standorts und den zahlreichen Aktivitäten der städtischen Wirtschaftsförderung. Die Kaufkraft ist mit der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze (über 4370 in den letzten acht Jahren) deutlich gestiegen - und diese Menschen kaufen auch in Monheim ein, gehen hier essen und trinken oder nutzen kulturelle Angebote, für die die Monheimer dadurch weniger pro Karte zahlen müssen, oder die es ansonsten gar nicht gäbe.

Bert Schukat: "Auch unsere Beschäftigten leben und arbeiten sehr gerne hier - selbst wenn die eine oder andere Baustelle bei der An- und Abfahrt schon mal nervt. Vielen Dank für den Mut des Bürgermeisters. Eigentlich hätte er für seine Visionen, seine Ideen und sein Handeln für diese Stadt auch einen Preis verdient."

Info Merkur

Der Monheimer Merkur ist der Wirtschaftspreis des Bürgermeisters und wird in Absprache mit dem Vorstand des Monheimer Treffpunkts und der städtischen Wirtschaftsförderung seit dem Jahr 2000 verliehen. Benannt ist er nach Mercurius, dem altrömischen Gott des Handels. Der Monheimer Bildhauer Karl-Heinz Pohlmann schuf eigens dafür eine abstrahierte Statuette.

Bisherige Preisträger

2000: Rolf Tiemann, Vorsitzender des Treffpunkts Monheim
2001: Franz Kamitter, Gründer und Vorsitzender der Werbe-Gemeinschaft Baumberg
2002: Hans-Georg Schukat, Gründer und Senior-Chef der Firma Schukat Electronic
2003: Johannes Busch, Senior-Chef der Bäckerei Busch
2004: Dieter Grabert, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank Rhein-Berg
2005: Gabriele Kirberg und Hildegard Schmitz, Inhaberinnen des Baumberger Mode- und Textilhauses Schmitz
2006: Werner Hiller, Gründer und Hauptgesellschafter der apt Hiller Group
2007: Karl und Karin König, Inhaber von Papier König
2009: Walter D’Inca, Gastronom (Eis-Café „Dolomiti“, Café „Primavera“, Kiosk „Dolomiti 2“, Pizzeria 2010: Klaus-Dieter und Sven Hammesfahr, Inhaber der Wilhelm Hammesfahr Speditionsgesellschaft mbH & Co. KG
2011: Roswitha Dammasch, Inhaberin der Spedition Paul Dammasch e. K.
2012: Georg Prömpeler, Inhaber der Rhein-Apotheke
2013: Familie Muhr, Eigentümer des Wohn- und Geschäftshauses auf der Fröbelstraße
2014: Linda Rossbach, Buchhändlerin und Inhaberin der Bücherstube Rossbach
2015: Ralph Hoffmann, Inhaber Expert Hoffmann
2026:  Heinz Hövener, ehemaliger Geschäftsführer zweier Edeka-Märkte in Monheim und Baumberg
2017:  Simone Windges und Miriam Winzer, Betreiberinnen des „Kreativcafés Mit Liebe“
2018: Christof Mikat, Geschäftsführer der TML Technik GmbH und TML Services GmbH, und Unternehmensgründer Harald Mikat
2019: Fairtrade AG des Otto-Hahn-Gymnasiums

Gastgeber Bert Schukat (links), der Treffpunkt-Vorsitzende Dirk Fleschenberg (Zweiter von links) und Bürgermeister Daniel Zimmermann  (rechts) mit Merkur-Preisträger Hans-Dieter Degenhard.
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Hans-Dieter Degenhard mit dem Monheimer Merkur.
Foto: Michael de Clerque
Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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