Die „Grüne Achse“ in Olfens „Alter Fahrt“ macht Fortschritte

Freuen sich über den Baubeginn (v.l.): Josef Himmelmann, Wilhelm Sendermann, Klemens Brömmel und Hubertus Laumann (Baufirma Benning) Foto: Werner Zempelin
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  • Freuen sich über den Baubeginn (v.l.): Josef Himmelmann, Wilhelm Sendermann, Klemens Brömmel und Hubertus Laumann (Baufirma Benning) Foto: Werner Zempelin
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Olfen – Das „Integrierte Handlungskonzept“ für die Steverstadt macht einen deutlich erkennbaren „Sprung“ nach vorne: die „Grüne Achse“ soll vom LEO-Haus –bei dem fleißig gebaut wird- über den derzeitigen Stadtpark bis hin zur Alten Fahrt-Aue verlaufen und letztendlich am Hafenbecken enden. Die Bauarbeiten für die Umgestaltung der Alten Fahrt haben jetzt in der Nähe der „Schiefe Brücke“ begonnen. Klemens Brömmel, zuständig bei der Stadt Olfen für dieses Projekt, erklärte an der Baustelle: „Wir denken, dass wir bis Ende des Jahres den Bereich umgestaltet haben“.

In den vergangenen Tagen sind bereits mit Raupe und Bagger etliche Kubikmeter Erde auf der Westseite der „Alten Fahrt“ (ehemaliger Kanal) verschoben worden. In den nächsten Monaten wird es noch weitere Erdbewegungen, jedoch ebenso zusätzliche Anlieferungen von Erdmassen geben.
Bürgermeister Josef Himmelmann und Beigeordneter Wilhelm Sendermann erklärten vor Ort die Wegeführung und auch die Pläne zeigten, dass in diesem Bereich viele Veränderungen geplant sind: „Wir werden den Bereich der Alten Fahrt deutlicher sichtbar machen“, so Himmelmann. Ein neuer Weg liege einige Meter tiefer, verlaufe aber immer parallel zu dem bisherigen auf dem Wall bis zum Hafenbecken, „wo wir auch neue Bäume anpflanzen werden“, so Wilhelm Sendermann. Denn leider fielen die Obstbäume auf dem vorherigen Weg von der Schutzhütte des Heimatvereins in Richtung Kirche der Neuplanung zum Opfer. Bei der Anpflanzung wolle man mit den Olfener Vereinen zusammenarbeiten. Zusätzlich wird es einen Rodelhügel geben, der in Richtung Vitus-Park angelegt wird. Damit es sich auch lohnt, wird der „Berg“ noch um etwa 2,50 Meter aufgeschüttet.

Weiter in Richtung Hafen soll es eine waagerechte Wasserspielfläche geben, wozu eine vorhandene Erhebung abgetragen werden muss. Dabei soll der „Flutrasen“ bis zu 30 Zentimeter tief sein und kann im Winter dann auch als Eislauffläche genutzt werden. Und wenn die Arbeiten zügig verlaufen, kann bereits im kommenden Winter gerodelt werden – ein Lift ist nicht vorgesehen, aber Skater können sich demnächst an einer entsprechenden Einrichtung in der Nähe „Schiefe Brücke“ erfreuen.
Auch am alten Hafenbecken wird sich einiges zum Guten ändern: das Ufer soll mittels einer Rasenterrasse zugänglich gemacht werden. Die Kosten von fast 500.000 Euro werden zu 60% vom Land und zu 40% von der Stadt Olfen getragen.

Autor:

Werner Zempelin aus Olfen

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