Recklinghausen: "Ein Festival zum Anfassen"

Die Organisatoren des Kirchlichen Filmfestivals (v.l.): Michael M. Kleinschmidt, Julia Borries, Joachim van Eickels, Harald Wagner, Marc Gutzeit sowie Kai-Uwe Theveßen.
  • Die Organisatoren des Kirchlichen Filmfestivals (v.l.): Michael M. Kleinschmidt, Julia Borries, Joachim van Eickels, Harald Wagner, Marc Gutzeit sowie Kai-Uwe Theveßen.

  • Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
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Vor zehn Jahren als einmaliges Ereignis vom ökumenischen Arbeitskreis „Kirche und Kino“ des Katholischen Kreisdekanats Recklinghausen und des Evangelischen Kirchenkreises Recklinghausen geplant, hat sich das kirchliche Filmfestival Recklinghausen zu einer Veranstaltung entwickelt, die in Deutschland und sogar europaweit ihresgleichen sucht.
„Wir sind kein Festival des roten Teppichs, sondern eines zum Anfassen“, erklärt Michael M. Kleinschmidt, der gemeinsam mit seinem Kollegen Horst Walther vom Institut für Kino und Filmkultur (IKF) die künstlerische Leitung inne hat. Und Marc Gutzeit, Geschäftsführer des katholischen Kreisdekanatsbüros Recklinghausen, fügt hinzu: „Mittlerweile hat das Festival so einen guten Ruf, dass uns Produzenten ihre Filme zusenden.“
Rund 30.000 Besucher haben sich in den letzten zehn Jahren von mehr als 100 Filmen ansprechen lassen. „Filme, die dazu herausfordern, sich mit ihnen und ihren Themen auseinanderzusetzen. Themen wie Zukunft der Arbeit, Migration oder Dialog der Kulturen und Religionen - sozial, politisch, religiös“, erläutert Julia Borries vom evangelischen Erwachsenenbildungswerk des Kirchenkreises Recklinghausen.
Von Mittwoch, 20., bis Sonntag, 24. März gibt es in diesem Jahr zum zehnjährigen Jubiläum Neues und Bewährtes. Nach außen präsentiert sich das Kirchliche Filmfestival in einem frischen Outfit, das von der Agentur Kopfkunst aus Münster entwickelt wurde. Mit einem zeitgemäßem Logo, einem ungewöhnlichen Plakatmotiv und einer neu gestalteten Internetseite sollen Menschen auch über die Grenzen des Kreises Recklinghausen angesprochen werden. „Das Festival ist zwar vor allem zu den Abendvorstellungen immer gut besucht, aber wir haben noch Kapazitäten“, sagt Kai-Uwe Theveßen, Theaterleiter des Cineworld.
Aber auch inhaltlich gibt es Neuerungen. „Erstmals vergeben wir einen Sonderpreis für das Lebenswerk eines Filmschaffenden, der einen besonderen Beitrag für Menschlichkeit, Mitleiden, Ethik, Gerechtigkeit und Solidarität leistet“, informiert Michael M. Kleinschmidt. Den Namen behalten die Organisatoren noch für sich. Nur soviel verraten sie: „Es ist ein internationaler Star. Und eigentlich kennt ihn jeder.“
Weitere Premieren sind sowohl ein ökumenischer Filmgottesdienst zum Auftakt des Festivals und die Kooperation mit einem Jugendtreff und zwei Schulen. „Neben der bestehenden Kinder- und Jugendfilmsparte wollen wir mit Schülerinnen und Schülern zwischen zwölf und 18 Jahren über einige Festivalfilme ins Gespräch kommen“, stellt Joachim van Eickels, Gründungsmitglied des Arbeitskreises Kirche und Kino, in Aussicht.
Für die Organisatoren geht es nun in die heiße Phase. Mitte Februar geht die neue Internetseite online und die Plakate werden in der Region auf dieses besondere Festival aufmerksam machen. „Anfang März stellen wir das Programm vor und am 11. März startet der Vorverkauf“, stellt Marc Gutzeit den Zeitplan vor. Ab dem 20. März heißt es dann: „Film ab!“

Auszeichnung

Das Festival kürt einen Film mit dem „Ökumenischen Preis des Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen“. Er ist mit 2000 Euro und einem Olivenbäumchen dotiert und wird vom Bistum Münster sowie der Stiftung „Protestantismus, Bildung und Kultur“ des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe gestiftet und vergeben.
Ebenso wird wieder ein Film mit dem „Kinder- und Jugendfilmpreis“ vom katholischen Stadt- und Kreisdechanten Jürgen Quante und der Stadt Recklinghausen ausgezeichnet.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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