Gastronomie an der Mollbecke wird dieses Jahr erneuert

Beim offiziellen Spatenstich griffen neben Bürgermeister Christoph Tesche auch der Architekt, Vertreter von Politik und Verwaltung sowie die Pächter zur Schaufel. Foto: Stadt
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Mit dem ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für die Gastronomie an der Mollbecke, am Standort des ehemaligen Naturfreundehauses, begonnen. Bis Oktober 2017 soll der Neubau fertig sein.

„Die neue Gastronomie wird mit ihrem Konzept und der Nähe zur Natur ein tolles Ausflugsziel und, davon bin ich überzeugt, sich sehr gut in die Gegebenheiten eines Naherholungsgebietes einfügen“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche.
Der Entwurf des Recklinghäuser Architekturbüros Feja + Kemper Architekten sieht ein eingeschossiges Gebäude mit zwei komplett verglasten Gasträumen vor. Diese Räume sind inklusive Tresen und Garderobe 225 Quadratmeter groß. Kiesflächen mit Dachplatanen und Terrassen am Gebäude, davon etwa 130 Quadratmeter überdacht, ermöglichen eine Außengastronomie und eine Anbindung ans Freibad Mollbeck. Der Neubau wird barrierefrei.

Mit dem Neubau werden die für den Betrieb notwendigen Anschlüsse und Versorgungsleitungen seitens der Stadt errichtet. Die für den Betrieb notwendigen Geräte und Möbel sind durch den Pächter einzubringen. So wird die Stadt Recklinghausen beispielsweise eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher einrichten, um eine Nutzung des gewonnenen Solarstroms auch in den Abendstunden zu gewährleisten.

Die Kosten betragen circa 1,1 Millionen Euro für den Hochbau und 150.000 Euro für die Außenanlagen, 910.000 Euro werden über eine Versicherung erstattet, die durch den Brand des alten Naturfreundehauses zum Zuge kommt.
Hintergrund: Nachdem das Naturfreundehaus im September 2014 abgebrannt ist, hat die Verwaltung ein Interessenbekundungsverfahren für den Betrieb eines Ausflugslokals am gleichen Standort durchgeführt. Sechs Bewerbungen sind eingegangen, vier Bewerber haben ihre Vorstellungen dem interfraktionellen Arbeitskreis präsentiert. Die Gastronomen Christian Rodewald und Timo Schmitz konnten sich mit ihrem Konzept durchsetzen. Sie sind die neuen Pächter.

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