Kann die Allianz in Recklinghausen keine bürgerfreundliche Politik mehr betreiben?

Ich habe vor nicht langer Zeit ein Fahrrad gewonnen und würde es allzu gern benutzen, um die Geschäftsstelle der RZ zu erreichen, ohne zuvor vom Rad steigen und das letzte Stück zu Fuß gehen zu müssen, weil mir die CDU dieses verwehrt. Das wirkt nicht bürgerfreundlich! Enttäuscht war ich auch über Herrn Tesche, der ein Minderheitsvotum als Mehrheitsergebnis verkauft. Minderheit bleibt Minderheit und sie darf nicht schöngeredet werden. Ratssitzungen sollten mit äußerster Akribie und Sorgfalt durchgeführt werden - darauf hat der Bürger einen legitimen Anspruch! Man hat hier den Eindruck, die "närrische Ratssitzung" sei in diesem Jahr vorterminiert worden. Dort kann man beliebige Abstimmungen willkürlich interpretieren. Ratssitzungen sollten jedoch seriös bleiben! Irritiert hat mich nicht zuletzt das Verhalten der grünen Ratsfrau Rita Nowak, die durch ihr Abstimmungsverhalten den "grünen Geist" in unserer Stadt negiert hat. Die Grünen sind doch für ihre gemeinsamen Radausflüge und Exkursionen bekannt und haben in der Vergangenheit stets eine "fahrradfreundliche Position" vertreten. Steht Frau Nowak Fahrrädern nicht freundlich gesonnen gegenüber oder hat sie sich längst aus der Recklinghäuser Allianz verabschiedet? Es ist natürlich auch möglich, dass Frau Nowak mittlerweile nicht mehr gewillt ist, alle Überzeugungen der Grünen mitzutragen. Oder gibt es zur Zeit nur noch wenig Gemeinsamkeiten zwischen CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen? Wird denn in Recklinghausen nur noch Theater gespielt? Warum spielt man dann nicht mit offenen Karten? Die CDU ist auf jeden Fall gut beraten, möglichst schnell das Gespräch mit der SPD zu suchen, um Schaden zu vermeiden. Frank Cerny hat sich doch wiederholt konstruktiven Meinungen gegenüber offen gezeigt. Nicht nur die Fahrradfahrer in Recklinghausen wären glücklich über diese Entwicklung! Hätte ich alles vorher geahnt, so hätte ich mit Gewissheit meinen Gewinn ausgeschlagen. Radfahrer haben in Recklinghausen eine zu schlechte Lobby! Vielleicht sollte ich das Fahrrad verkaufen. Dr. Dr. Joachim Seeger, RE-Nord

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