Wahrzeichen der Trabrennbahn in Recklinghausen muss Rückbauarbeiten weichen
Turm abgerissen - "Wohnen am Wasser" folgt

Der Werberiese musste fallen.
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  • Der Werberiese musste fallen.
  • Foto: Stadt RE
  • hochgeladen von Ingrid Lücke

Die glorreichen Renntage gehören längst der Vergangenheit an. Zehn Jahre ist es her, als zuletzt Pferde über das 34 Hektar große Gelände trabten. Die Zukunft für das Areal der ehemaligen Trabrennbahn im Stadtteil Hillerheide ist aber bereits gesichert und sieht etwas völlig Neues vor: die Umwandlung durch die Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER) zu einem modernen Wohnquartier.
Aktuell wird die Masterplanung zur Umsetzung des Konzepts „Wohnen am Wasser“ erarbeitet. Das Projekt schreitet auch baulich voran, es wurde bereits kräftig abgerissen. Im Zuge dessen musste auch das Wahrzeichen, der Funk/Werbeturm, den Rückbauarbeiten weichen.[/text_ohne]
„Es ist immer schade, wenn etwas zu Ende geht, doch wir verfolgen mit dem neuen Konzept sehr ehrgeizige Pläne, die auch beim Ministerium auf offene Ohren gestoßen sind“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Wir freuen uns über das große Interesse und werden – wie gehabt – auch weiterhin immer wieder über den Fortschritt des Projekts berichten.“
Die Stallanlagen auf der Ostseite des Geländes sowie Wohn-, Werkstatt- und Lagergebäude auf der Westseite sind längst Geschichte.

50 Gebäude und Anlagen abgerissen

Zuletzt erfolgte die Entkernung mit Schadstoffsanierung im großen Tribünenkomplex. „Rund 50 Gebäude und Anlagen wurden abgerissen, jetzt durch den Abriss des Turmes sind die Rückbauarbeiten zur Baufeldfreimachung weitgehend – bis auf kleine Restarbeiten – beendet“, erklärt SER-Projektleiter Helge Wassermann.
Längst landen bei der SER auch Anfragen von Bürger oder Investoren, die an einem der entstehenden Wohnbaugrundstücke auf dem Trabrennbahnareal interessiert sind. Auf der Homepage des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes, www.isek-hillerheide.de, gibt es auch weiterhin die Möglichkeit, sich über den Menüpunkt „Vermarktung“, in eine Interessenten-Liste eintragen zu lassen, um zu gegebener Zeit über den Beginn beziehungsweise Ablauf der Vermarktungsaktivitäten informiert zu werden.

Information

  • Unter www.isek-hillerheide.de sind weitere Informationen zu den Leitprojekten des ISEK Hillerheide sowie zur Historie der Trabrennbahn zu finden.
  • Das Gesamtprojekt ISEK Hillerheide besteht aus fünf Leitprojekten und wird mit Bundes- und Landesmitteln gefördert. Die Gesamtkosten liegen bei circa 86 Millionen Euro.
Der Werberiese musste fallen.
Vom Hillerheider Wahrzeichen sind nur noch Trümmer übrig.
Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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