Recklinghausen: Wertstofftonne kommt - Einführung für alle Haushalte zum 1. Januar

Stellten die neue Wertstofftonne vor (v.l.): Heidi Samhuber von der Abfallberatung, Anke Nitsche, Abteilungsleitung KSR, Norbert Höving, Teschnischer Beigeordneter, Reinhard Zimmermann, CDU-Ratsmitglied, Elke Kant, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und Uwe Schilling, KSR-Betriebsleiter.
  • Stellten die neue Wertstofftonne vor (v.l.): Heidi Samhuber von der Abfallberatung, Anke Nitsche, Abteilungsleitung KSR, Norbert Höving, Teschnischer Beigeordneter, Reinhard Zimmermann, CDU-Ratsmitglied, Elke Kant, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, und Uwe Schilling, KSR-Betriebsleiter.
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Im Stadtgebiet Recklinghausen wird zum 1. Januar 2019 für alle Haushalte die gelbe Wertstofftonne eingeführt. Aus der altbekannten gelben Tonne wird dann die sogenannte gelbe Wertstofftonne.
Für Bürger, die bereits eine gelbe Tonne haben, ändert sich nur der Inhalt, denn ab Januar dürfen noch mehr Abfälle aus Kunststoff und Metall in die gelbe Wertstofftonne gegeben werden. Wer bisher lediglich gelbe Säcke zur Getrenntsammlung nutzt, wird bis Ende des Jahres automatisch an die gelbe Wertstofftonne angeschlossen. Der gelbe Sack hat nach über 20 Jahren ausgedient und soll keine Verwendung mehr finden.
Die gelbe Wertstofftonne gibt es in den Größen 120, 240 und 1100 Liter. Die Behälter werden von den Kommunalen Servicebetrieben Recklinghausen (KSR) zum Ende des Jahres zum Grundstück geliefert. Mehrmengen, die nicht in die gelbe Wertstofftonne passen, können weiterhin an der Wertstoffsammelstelle am Beckbruchweg 33 abgegeben werden.
Mit der Einführung der gelben Tonne bzw. den gelben Säcken im Jahr 1991 wurden deutschlandweit Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoff gesammelt. Andere Abfälle aus dem gleichen Material, wie beispielsweise Kabelreste und Wischeimer - sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen - mussten über den Restabfall entsorgt werden. Eine Wiederverwertung war dadurch nicht möglich.
Kunststoffe und Metalle sind jedoch wichtige Rohstoffe, die zukünftig immer mehr genutzt werden sollen. Die Einführung einer fünften Sammeltonne war in Recklinghausen keine Option. Aus diesem Grund dürfen ab dem 1. Januar auch solche Abfälle, die keine Verpackungen sind, in die gelbe Wertstofftonne gegeben werden. Diese werden zusammen mit den Verkaufsverpackungen sortiert und einer Verwertung zugeführt.
Ab 2019 gehören unter anderem folgende Abfälle in die gelbe Wertstofftonne: Verkaufsverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoff, Gegenstände aus Kunststoff, wie Eimer, Schüsseln, Spielzeug, Gießkannen, Steckdosen, Duschvorhänge und Aufbewahrungsboxen sowie Gegenstände aus Metall, wie Kochtöpfe, Pfannen, Besteck, Werkzeuge, Armaturen, Kabelreste und Fahrradkörbe.

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