Bahntrasse ausgebaut - Teilstück der König-Ludwig-Trasse fertiggestellt

Landrat Cay Süberkrüb, Uniper-Geschäftsführer Fritz Henjes, RVR-Beigeordnete Nina Frense und Bürgermeister Christoph Tesche (v.l.) haben den neuen Rad- und Fußweg getestet.
  • Landrat Cay Süberkrüb, Uniper-Geschäftsführer Fritz Henjes, RVR-Beigeordnete Nina Frense und Bürgermeister Christoph Tesche (v.l.) haben den neuen Rad- und Fußweg getestet.
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Mit dem Bau einer neuen Fernwärmetrasse von Datteln nach Recklinghausen hat das Energieunternehmen Uniper Wärme in Abstimmung mit dem Regionalverband Ruhr (RVR) einen neuen Abschnitt des König-Ludwig-Radwegs erstellt. Dazu wurde die ehemalige Bahntrasse von der Ortlohstraße in Recklinghausen bis zur Horneburger Straße in Castrop-Rauxel auf rund sechs Kilometern zu einem kombinierten Rad- und Fußweg ausgebaut.

Die neue Strecke knüpft im Süden an den bereits fertiggestellten Abschnitt zum alten Hafen "König-Ludwig" am Rhein-Herne-Kanal und weiter an den Emscher-Park-Radweg an. Sie schließt eine weitere Lücke im Regionalen Radwegenetz der Metropole Ruhr.
"Fernwärme ist eine komfortable Alternative zu Gas- oder Öl-Heizungen und damit ein wesentlicher Beitrag zur umweltfreundlichen Energieversorgung", erläutert Geschäftsführer Fritz Henjes von Uniper Wärme GmbH. "Dass unsere neue Leitung so schnell fertig wurde, ist auch ein Ergebnis der guten Zusammenarbeit mit den beteiligten Städten. Wir freuen uns, dass wir zudem noch dazu beitragen konnten, eine Lücke im Radwegenetz der Metropole Ruhr zu schließen. So kommt zum Heiz- auch noch der Freizeitwert."
RVR-Beigeordnete Nina Frense bekräftigt: "Die Kooperation mit Uniper hat uns beim Bau des Rad- und Fußwegs ein großes Stück weitergebracht. Die König-Ludwig-Trasse ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung vom Rhein-Herne-Kanal bis zu einem der größten Waldgebiete im Ruhrgebiet, der Haard. Wir haben daher ein hohes Interesse daran, die Strecke von der Horneburger Straße weiterzubauen. Dazu führen wir bereits intensive Gespräche mit den beteiligten Kommunen."
Seit März ist die neue Fernwärmeleitung der Uniper Wärme von Datteln nach Recklinghausen fertiggestellt. Die Leitung ist ein wichtiges Infrastrukturprojekt der Region und ermöglicht in den nächsten Jahrzehnten die Einspeisung von Fernwärme aus dem Kraftwerk Datteln 4 in das Fernwärmeverbundnetz. So können rund 100.000 Haushalte im Ruhrgebiet mit umweltfreundlicher Fernwärme aus Datteln 4 versorgt werden.

13 Kilometer lange Leitung

Rund 13 Kilometer schlängelt sich die Leitung durch die Region - davon fast 11,5 Kilometer unter der Erde. Der Leitungsneubau berührt die Städte Datteln, Castrop-Rauxel und Recklinghausen. Vier neue Brücken waren notwendig, fünf bereits vorhandene Brücken wurden umgebaut und drei saniert. Dabei mussten die Hamm-Osterfelder Bahnlinie und die Autobahn A2 überquert werden. Drei Straßen wurden mittels Rohrpressungen untertunnelt, um den fließenden Verkehr während der Bauarbeiten nicht zu behindern.
Auf etwa sechs Kilometern verläuft die Leitung auf der ehemaligen Zechenbahntrasse König-Ludwig. In Kooperation mit dem RVR wurde hier durch die Uniper Wärme der zweite Abschnitt des Rad- und Fußweges realisiert. Den ersten Abschnitt vom alten Hafen "König-Ludwig" am Rhein-Herne-Kanal bis zur Ortlohstraße in Recklinghausen hatte der RVR bereits Ende 2008 fertiggestellt.
Im Endausbau soll die ehemalige Zechenbahntrasse auf einer Gesamtlänge von 14 Kilometern vom Kanal bis zur Halde Blumenthal führen und dort an die Haard anschließen.

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