Recklinghausen: Bürgermeister trifft Vertreter von "Fridays for Future"

Bürgermeister Christoph Tesche freute sich über den Besuch von Paula Becker, Sophia Tschierschke, Jonas Janz und Luke Rehberg.
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  • Foto: Stadt Recklinghausen
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"Natürlich beobachte ich mit großem Interesse, was 'Fridays for Future' auch in unserer Stadt auf die Beine stellt. Mir war es wichtig, die Akteure persönlich kennenzulernen. Ich kann das Engagement für den Klimaschutz nur loben", so Bürgermeister Christoph Tesche.
Es war ein intensiver Austausch. Christoph Tesche hat vier Vertreter der Recklinghäuser Gruppe des Bündnisses "Fridays for Future" zu einem Gespräch im Rathaus getroffen. Paula Becker, Sophia Tschierschke, Jonas Janz und Luke Rehberg waren der Einladung des Bürgermeisters gefolgt.
Das Bündnis hatte bereits im März an Christoph Tesche geschrieben und Gesprächsbereitschaft signalisiert. Nach einem ersten Kennenlernen beim Volksfest am 1. Mai, fand nun ein fast zweistündiger Austausch im Rathaus statt. "Euer Bündnis hat jetzt schon eine ganze Menge erreicht und dafür gesorgt, dass das Thema Klimaschutz bundesweit noch mehr Gewicht bekommen hat", so Tesche im Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern.
Allerdings verwies er auch darauf, dass die Stadt das Thema schon lange im Fokus habe. So haben Verwaltung und Politik bereits 2013 ein integriertes Klimaschutzkonzept erarbeitet und verabschiedet.

"Ich kann das Engagement nur loben."

Ziel ist es, die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent zu senken. Außerdem soll bis 2025 der Umbau zur klimaneutralen Verwaltung erfolgen. Vor allem sind in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe städtischer Gebäude modernisiert und in punkto Energieeffizienz auf den neusten Stand gebracht worden. Seit 2015 kauft die Stadt für 375 ihrer Immobilien Ökostrom bei den Stadtwerken in Herten ein. Mehrere Dächer wurden durch die Stadt selbst oder aber durch Investoren und den Verein Bürgersolar mit Solardächern ausgestattet. Die Verbesserung der Angebote für den Radverkehr, um möglichst viele Menschen zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu bewegen, ist ein weiteres Rezept.
Da geht nach Einschätzung der Aktivisten von "Fridays for Future" allerdings noch mehr. Sie wünschen sich mehr sichere Radwege, Fahrradstraßen, abschließbare Fahrradboxen in der Altstadt und nach dem Vorbild anderer Städte Fahrradwege, die aus Solarmodulen bestehen. "Fridays for Future" und Tesche vereinbarten, weiter im Gespräch zu bleiben. Ausdrücklich forderte er die Schülerinnen und Schüler auf, ihre Vorschläge für einen verbesserten Klimaschutz vor Ort der Stadt mitzuteilen. "Am 1. August tritt der neue Klimaschutzmanager seinen Dienst bei der Stadtverwaltung an. Sobald er sich eingearbeitet hat, werde ich mit ihm und 'Fridays for Future' ein weiteres Gespräch führen, um weitere Maßnahmen auszuloten", kündigte der Bürgermeister an.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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