Das war schon krass
Das riecht nach Wiederholung

Mariuzz - die beste Westernhagen-Coverband, manche meinen sogar besser als das Original.
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  • Mariuzz - die beste Westernhagen-Coverband, manche meinen sogar besser als das Original.
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„Rock + Pop am Markt“ äußerst erfolgreich

Am Vorabend des Reeser Stadtfestes veranstaltete der Buena Ressa Music Club die Open-Air-Veranstaltung „Rock + Pop am Markt“. Rund 400 bis 500 Gäste konnten bei schönstem Wetter und gekühlten Getränken abwechslungsreicher Musik lauschen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Egon Schottek eröffnete der Buena Ressa Chor mit rockig-poppigen Musikstücken das Programm.
       Die Bremer Gruppe „Eyevory“ im Anschluss, zog das Publikum in seinen Bann und entführte in eine märchenhafte Welt. Die zwei Leadsängerinnen sowie ein virtuoses Flötenspiel sorgten für einen außerordentlichen Mix aus verschiedenen Stilrichtungen wie Rock, Pop, Folk und Metal. Das Quartett war bereits im Oktober im Buena Ressa Music Club zu Gast.
       Auch die Band Farfarello hat bereits mehrere Auftritte dort absolviert. Das Quintett rund um den „Teufelsgeiger“ Manni Neumann zeigte, wie man klassische Musik rockig und emotionsgeladen umsetzen kann.
       Für viele war die Band Mariuzz der Höhepunkt der Veranstaltung. Die, laut Buena Ressa, beste Westernhagen-Tribute-Band Deutschlands, heizte nicht nur den eingefleischten Marius-Müller-Westernhagen-Fans ordentlich ein. Denn Peter Zahn hatte nicht nur optisch Ähnlichkeit mit „dem Meister“, auch stimmlich stand er seinem großen Vorbild in nichts nach. Zur Freude der Besucher spielten die Musiker viele große Hits des mittlerweile 70 Jahre alten Musikers. Der Schlagzeuger Charly Terstappen stand viele Jahre mit dem Original-Westernhagen auf der Bühne. Durch den verzögerten Beginn verschoben sich die einzelnen Auftritte. Mit Rücksicht auf die Anwohner des Marktplatzes konnte Mariuzz von seinem zweieinhalbstündigen Programm leider nur zwei Drittel präsentieren. Große Westernhagen-Hits wie „Freiheit“ vermisste das Publikum.
Mit dem Wetter hatte der Veranstalter unverschämtes Glück. Das Team um Egon Schottek hatte ständig das Regenradar im Auge. Mit Schrecken sah man dort, wie sich das Unwetter aus Richtung Bocholt auf Rees zubewegte. Doch im letzten Moment zog das Schlechtwettergebiet in Richtung Xanten und Kalkar ab und der Reeser Marktplatz blieb, bis auf wenige Tropfen verschont.
       Der Eintritt zum Open-Air-Konzert war kostenlos, die Veranstaltung finanzierte sich allein über den Getränkeverkauf und einige Sponsoren. Der ganze Aufwand ließ sich nur durch den gemeinsamen Einsatz von vielen Vereinsmitgliedern realisieren. Auch die Bühne wurde von Oliver Schlutz, die Tontechnik von Jan Leppink und die Beleuchtung von Wayne Graves – wie der Vereinsvorsitzende ausführte – „für ´n Appel und ´n Ei“ zur Verfügung gestellt.
       Viele Besucher, wie Heinz Wellmann, waren begeistert von der große Bühne und der professionelle Ton- und Lichttechnik. Der Reeser beglückwünschte Egon Schottek zu der gelungenen Veranstaltung: „Das schreit nach Wiederholung!“ Er nahm direkt für sich und seine Frau Aufnahmeanträge für den Buenea Rassa Music Club mit.
       Mit dem Ende der Musik musste auch der Getränkeverkauf eingestellt werden. Das Bier war restlos ausverkauft. Selbst die, für das nachfolgende Stadtfest disponierten, Getränke waren aufgebraucht.
       Nach der Veranstaltung war Egon Schottek restlos beigeistert: “Ich bin sowas von geflasht und überwältigt.“ Die Veranstaltung soll nächstes Jahr auf jeden Fall wiederholt werden. Schottek hat sich zum Ziel gesetzt, Rees zur musikalischsten Stadt am Niederrhein zu machen. Ähnlich positiv äußerte sich Rainer Dahmen, auch Vorstandsmitglied beim Club: „Die Veranstaltung war ein Knaller. Unsere Vorstellungen wurden bei weitem übertroffen. Alle Leute haben sich wohlgefühlt.“

Dirk Kleinwegen / Stadtanzeiger Emmerich-Rees-Isselburg

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