Brauchtum: Großer Scwung der Schützenfahnen

Brauchtum am Niederrhein: Das Fahnenschwenken. Foto: WachterStorm | Foto: WachterStorm
  • Brauchtum am Niederrhein: Das Fahnenschwenken. Foto: WachterStorm
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Esserden. Ein toller Anblick bot sich den Schützenfans am 12. Juni auf dem Sportplatz in Esserden. Pünktlich um 14 Uhr begann der außergewöhnliche Wettbewerb mit einem Umzug durch die Esserdener Felder, der schließlich am Sportplatz endete.
Diejenigen, die nicht an dem Umzug beteiligt waren, liefen direkt zum Sportplatz, auf dem sie schon einige andere Wartende antrafen. Mit Getränken konnte sich die Zeit bis zum Eintreffen des Umzuges vertrieben werden. Die meterlangen Absperrungen ließen zunächst nur erahnen, wie viele Menschen sich nur wenige später auf dem Platz einfinden sollten. Schließlich erklangen leise Töne der Musikkapelle, die die Ankunft der ersten Schützenzüge verkündete.
Geschickt wurde das Königspaar von seinem übrigen Gefolge getrennt. Die wunderschönen Kleider der Frauen zogen die Blicke der Begeisterten auf sich. Als nach einigen Minuten alle 21 Schützenzüge eingezogen waren, wobei der St. Georg Hüthum fehlte, kochte die Stimmung auf dem Esserdener Sportplatz. Insgesamt befanden sich nachher 750 Schützen auf dem Platz, was schon ein sehr beeindruckendes Bild lieferte.
Nach dem ersten Schwenken der Fahnen leitete der Bezirksfahnenschwenkmeister das so genannte „Schwenken in vier Bahnen nach Niederrheinischer Art“, eine Brauchtumsart, ein. Nach einem weiteren Umzug durch das Dorf und einem Vorbeimarsch des Königspaares fand dann die Siegerehrung des Fahnenschwenkens statt. Ermittelt wurde unter anderem der Sieger der Senioren, der dann im nächsten Jahr seinem Verein das Ausrichten dieses Events beschert hat.

Autor:

Franziska Gustedt aus Rees

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