Martfeld Klassik startet

Auf die neue Konzertsaison freuen sich (v.li.) Praktikantin Alina-Jolie Schmitt,  Andreas Tolksdorf, Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur, Sport, Evalena Greif, zuständig für Kultur im städtischen Fachbereich Schule, Kultur, Sport, Andreas Weber, Mitbegründer des Martfeld-Quartetts, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Cornelia Eggert, die für die Erfurt-Stiftung teilnahm, und Liviu Neagu-Gruber, Violinist und Sprecher des Martfeld-Quartetts. Foto: Britta Kruse
  • Auf die neue Konzertsaison freuen sich (v.li.) Praktikantin Alina-Jolie Schmitt, Andreas Tolksdorf, Leiter des Fachbereichs Schule, Kultur, Sport, Evalena Greif, zuständig für Kultur im städtischen Fachbereich Schule, Kultur, Sport, Andreas Weber, Mitbegründer des Martfeld-Quartetts, Bürgermeisterin Gabriele Grollmann, Cornelia Eggert, die für die Erfurt-Stiftung teilnahm, und Liviu Neagu-Gruber, Violinist und Sprecher des Martfeld-Quartetts. Foto: Britta Kruse
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Seit einigen Jahren erfreuen sich Schwelmer Bürgerinnen und Bürger an den Konzerten der beliebten Reihe „Martfeld Klassik“, die von Beginn an nur durch das großzügige Engagement des Schwelmer Ehrenbürgers Herrn Wilhelm Erfurt ermöglicht werden konnte.

Im passenden Ambiente im Veranstaltungssaal des Hauses Martfeld wurde die neue Spielzeit jetzt vorgestellt.
"Es erfüllt mich mit Freude, das Haus mit Musik erfüllt zu sehen", bekannte Andreas Weber, der Initiator und Mitbegründer des seit 1980 in wechselnder Besetzung bestehenden Martfeld-Quartetts, das seinerzeit von Mitgliedern des Sinfonieorchesters Wuppertal gegründet worden war.
Jede Spielzeit umfasst vier kammermusikalische Konzerte. Im Mittelpunkt steht das Martfeld-Quartett, das, je nach musikalischem Programm und für unterschiedliche Konzerte – durch befreundete Musikerinnen und Musiker Verstärkung erfährt. Darüber hinaus gelingt es dem Martfeld-Quartett stets auf Neue, auch andere hochgeschätzte Ensembles für die Reihe „Martfeld-Klassik“ zu gewinnen.
So stehen auch in der kommenden Spielzeit Herbst/Winter 2018 bis Frühjahr/Sommer 2019 hochklassige Veranstaltungen bevor, wie Liviu Neagu-Gruber vom Martfeld-Quartett verriet.
Zum Auftakt heißt es am Sonntag, 16. September: Aufbruch in die Romantik mit dem "Ensemble Pú": Gespielt werden Werke von Massonneau, Beethoven, Crusell, Schubert und Hennessy.
Einer der "führenden Pianisten Europas" (Liviu Neagu-Gruber) gibt sich am´Sonntag, 18. November, die Ehre. Freuen dürfen sich die Besucher auf Werke unter anderem von Bach, Chopin und Schumann.
Im nächsten Frühjahr geht es dann weiter mit einem "Nachhol-Konzert", das wegen einer langwierigen Verletzung des Violinisten in der vergangenen Saison ausfallen musste. "Divertimento" - das Martfeld-Quartett und Thomas Braus - heißt es am Sonntag, 3. März 2019, mit Werken von Mozart, Kreisler, Schulhoff und Hindemith.
Den Abschluss der Reihe bildet das Konzert "haydn und Beethoven - irische, schottische und walisische Lieder" am Sonntag, 17.30 Uhr. Alle Konzerte beginnen um 17.30 Uhr im Haus Martfeld.
Viele aufschlussreiche Hintergrundinformationen hat Liviu Neagu-Gruber in einem vorbereitenden Programmheft zusammengetragen, das die Besucher bestens auf die Inhalte der jeweiligen Veranstaltungen vorbereitet. Zu bekommen ist es an zahlreichen öffentlichen Stellen in der Stadt, man kann es allerdings auch als pdf-Datei herunterladen (www.schwelm.de).
"Die Verlegung der Konzerte auf den Sonntag hat der Reihe gut getan", wusste Bürgermeisterin Gabriele Grollmann zu berichten. Denn seitdem seien auch die Besucherzahlen kontinuierlich angestiegen. Ein ausdrücklicher Dank aller Beteiligten ging erneut an die Erfurt-Stiftung für die kontinuierliche Unterstützung.
Eine besondere Ehre wird dem Martfeld-Quartett übrigens im November zuteil. Auf Initiative des Stadtoberhauptes und durch die Unterstützung des Klubs Schwelm-Fourqueux wird das Ensemble zum Volkstrauertag in Schwelms Partnerstadt reisen und dort spielen. Bis dahin wird das Streich-Quartett - "ein ziemlich diffiziles Gebilde", wie Liviu Neagu-Gruber mit einem Augenzwinkern bemerkte, das in dieser Formation aber bereits seit acht Jahren zusammen spielt - noch einige Proben hinter sich bringen.
Und wahrscheinlich schon 2019 können auch ältere Menschen und solche mit körperlichen Einschränkungen leichter in das Haus Martfeld gelangen, denn bis dahin soll der Bau barrierfrei sein.

Von Britta Kruse 

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