Bürgermeister Böckelühr zu Gast bei Schwerter Gesprächen der CDU-Mitte

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Die Schwerter Gespräche der CDU-Mitte stehen für hochkarätige Vorträge. „In Schwerte gab und gibt es zahlreiche Themen, die die Bürger bewegen und wer könnte besser Informationen liefern und Stellung beziehen als unser Bürgermeister Heinrich Böckelühr“, freut sich Marco Kordt (Ortsunions-und Fraktionsvorsitzender der CDU) über den Hauptreferenten des Abends.

Gute Nachrichten überbrachte Böckelühr den Anwesenden bereits zu Beginn des Vortrages, denn er wusste zu berichten, dass der geplante Termin für die Fertigstellung der K10n im Sommer 2012 eingehalten wird.

„Wir sind Transitstadt und müssen für unsere Bürgerinnen und Bürger ein höchstmögliches Maß an Verkehrsentlastung schaffen“, führte der Bürgermeister zum Thema Verkehr weiter aus. Vor diesem Hintergrund ist auch der Verkehrsversuch Klusenweg einzuordnen, der, so der Bürgermeister weiter, nicht gemacht worden sei, um die Anwohner zu ärgern, sondern um Schleichverkehre zu unterbinden. Eine vorgezogene Verkehrszählung soll den Gegnern der Einbahnstraßenregelung am Klusenweg zeigen, dass ihre Bedenken ernst genommen werden. Aber, so der Bürgermeister weiter, „Es sollen Fakten sprechen und hierzu benötigen wir vernünftige, nachprüfbare Ergebnisse“. Einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Entschärfung der Verkehrssituation stelle die Überplanung der B236n im Bereich zwischen Tunnel Aplerbeck und der Autobahnauffahrt A1 dar.
Das Planfeststellungsverfahren, das auch eine vierwöchige Offenlage für die Bevölkerung beinhalte, müsse durch die CDU begleitet werden, befanden die Christdemokraten. „Es ist wichtig, dass wir auch in dieser Frage für die Schwerterinnen und Schwerter Ansprechpartner sind“, brachte Thomas Keuthen, Ratsmitglied der CDU, die Stimmung der Anwesenden auf den Punkt. Frühestens im Frühjahr 2012 kann mit dem Beginn des Verfahrens gerechnet werden.

„Hartnäckigkeit zahlt sich aus“, so leitete Böckelühr zum Thema Bahnhof über. Dieser wurde mittlerweile im Frontbereich frisch gestrichen und werde barrierefrei umgebaut. Im Rahmen der Ortsteilentwicklungspläne hatte sich die CDU darüber hinaus für eine Aufbesserung der Bahnhofsunterführung Richtung Holzen stark gemacht. Die Verwaltung beantragte daraufhin bei der Stiftung „Lebendige Stadt“, die zu Beginn des Jahres Ihre „Illuminationsoffensive Bahnhofsunterführungen“ gestartet hatte, einen Zuschuss, der umgehend in Höhe von 25 000 Euro bewilligt wurde. Moderne Lichtkonzepte sollen die Unterführung aufwerten und dem Durchgang den Angstraumcharakter nehmen.

Als Böckelühr auf das Thema Stärkungspakt Stadtfinanzen zu sprechen kam, wurde es merklich stiller im Raum. „Es handelt sich um eine Herkulesaufgabe, denn auf der einen Seite soll die Stadt entschuldet werden und auf der anderen Seite steigen die Kosten im Sozialwesen und die Kreisumlage stetig dramatisch an“, erklärt Böckelühr die finanziellen Belastungen der Stadt. Insofern sei es wichtig, dass der Haushaltssanierungsplan, der spätestens bis zum 30.06.2012 durch den Rat beschlossen sein muss, vernünftig ausgestaltet werde. Abschließend machte sich Böckelühr für ein „Integriertes Handlungskonzept Innenstadt“ stark. Dieses soll festlegen wie die Ausgestaltung der Innenstadt, auch unter Einbindung der Rohrmeisterei, erfolgen soll. Kompetent und kostenlos wird dieses richtungsweisende Handlungskonzept durch die beiden Professoren für Stadtplanung Prof. Dr. Klaus Selle und Prof. Dr. Kunibert Wachten unterstützend begleitet. „Diese Stadt hat Profil und echte Chancen“, so hat Professor Selle Schwerte charakterisiert. „Diesem Zitat möchte ich mich uneingeschränkt anschließen“, mit diesen Worten leitete Marco Kordt vom Schwerter Gespräch der CDU zum Grünkohlessen für die Mitglieder über.

Autor:

Bianca Dausend aus Schwerte

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