Geht die - " Hetzjagd " - auf Fahrradfahrer in 58239 Schwerte / Hansestadt an der Ruhr weiter ?

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Die CDU in Schwerte, in Person von dem Fraktionsvorsitzenden Marco Kordt, weist auf fahrende Fahrradfahrer am Tag in der Fußgängerzone in Schwerte hin.

Fakt ist, das Verkehrsschild ( Bild - Nr. 1 ) ist schon seit Jahren auch für Fahrradfahrer in der Fußgängerzone verbindlich. Es verbietet in der Zeit von 09.00 - 19.00 Uhr mit dem Fahrrad in der Fußgängerzone zu fahren und erlaubt ausdrücklich die Fahrt mit dem Fahrrad durch die Fußgängerzone in der Zeit von 19.00 - 09.00 Uhr. Schon im Jahr 2013 gab es nach meinem Empfinden einen Versuch, Fahrradfahrer in der Fußgängerzone in Schwerte zu diskreminieren. Man hängte zusätzlich zu dem Verkehrsschild ( Bild - Nr. 1 ) noch ein weiteres Verkehrsschild ( Bild - Nr. 2 ) in der Fußgängerzone auf. Dieses Verkehrsschild erweckte auch den Eindruck, dass Fahrradfahrer die in der Zeit von 19.00 - 09.00 Uhr, was laut Verkehrsschild ( Bild - Nr. 1 ) ausdrücklich erlaubt ist, mit dem Fahrrad in der Fußgängerzone fahren, unvernünftig sind und auch etwas Verbotenes tun. Dies war sachlich natürlich völlig falsch und die 3 Verkehrsschilder ( Bild - Nr. 2 ) wurden auf Beschluss des Auschuss ABB ( Ausschuss für Bürgeranregungen und Bürgerbeschwerden ) vom 20.02.2013 wieder entfernt. Die Anschaffungskosten für die 3 Verkehrsschilder beliefen sich auf ca. 180,- Euro und stellten wohl keinen wirklich verantwortungsbewussten Umgang mit Steuergeldern dar, weil man die ca. 180,- Euro auch gleich hätte aus dem Fenster werfen können.

Komisch, aktuell ( 08.07.2014 ) kommt das Verkehrsschild ( Bild - Nr. 2 ) noch in der Berichterstattung in der Lokalpresse vor, obwohl es vor ca. 1 1/2 Jahren schon wieder demontiert wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Um nicht falsch verstanden zu werden, jeder Fahrradfahrer der in der Zeit von 09.00 - bis 19.00 Uhr in der Fußgängerzone in Schwerte mit dem Fahrrad fährt, sollte zur Rechenschaft gezogen werden, weil dies laut Verkehrsschild ( Bild - Nr. 1 ) ausdrücklich verboten ist. Nach meiner Beobachtung fahren in der genannten Zeit aber nicht mehr Fahrradfahrer mit dem Rad in der Fußgängerzone, als Fußgänger bei Rot über die Fußgängerampel gehen und Autofahrer andere - " Verkehrsvergehen " - begehen.

Obiger Sachverhalt ist für mich ein weiteres Beispiel, wie fahrradunfreundlich man in Schwerte wirklich ist. Bezeichnend, Schwerte ist eine von wenigen Städten im Kreis Unna, die noch nicht in der AGFS ( Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW ) ist. Offensichtlich hat man in Schwerte auch noch nicht wirklich bemerkt, dass jährlich ca. 1 Million Fahrradfahrer den Ruhrtal - Radweg von Winterberg bis Duisburg befahren und dabei auch an Schwerte vorbeikommen. Wenn man dies bemerkt hätte, wäre man sicher fahrradfreundlicher in Schwerte und würde sich um vernünftige Fahrradständer usw. für die Tagestouristen mit dem Fahrrad in Schwerte kümmern und nicht so ein - " Fass " - gegen Fahrradfahrer aufmachen.

Ich persönlich bin den Menschen die in Schwerte das Fahrrad benutzen sehr dankbar, weil sie einen Beitrag zur Reduzierung des CO2 - Ausstoss und für eine Verbesserung der Luftqualität in Schwerte sorgen. Wenn ich mir den Fuhrpark der CDU im Rat der Stadt Schwerte so anschaue, dann leistet man nicht wirklich einen Beitrag zur Reduzierung des CO2 Ausstoss in Schwerte. Eigentlich schade !

Autor:

Axel Ehwald aus Schwerte

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