Qualität im Busverkehr:
Schwerte und VKU auf einer Linie

Von links: André Pieperjohanns, Dimitrios Axourgos und Busunternehmer Jörg Quecke.
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  • Foto: Stadt Schwerte
  • hochgeladen von Helmut Eckert

Wenn es um Qualität geht, dann liegen die Stadt Schwerte und die VKU auf einer Linie. Denn Qualität spielt im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) eine wichtige Rolle, sei es in Bezug auf das Fahrpersonal, das Streckennetz, das Ticketangebot oder die eingesetzten Fahrzeuge.

Gemeinsam mit der Stadt Schwerte und dem Kreis Unna hat die VKU eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die künftige Qualitätsstandards des ÖPNVs im Stadtgebiet Schwerte für die von der VKU betriebenen Linien genau definiert. Der Vereinbarung, die in weiten Teilen unmittelbar umgesetzt wurde, folgte eine EU-Ausschreibung. Den Zuschlag erhielten die im Kreis Unna ansässigen Busunternehmen Quecke und Vehling. Seit dem 1. Januar 2019 setzen die beiden Betriebe nun die vorgegebenen Qualitätsstandards im Bereich der Citybuslinien C31 bis C33 in Schwerte um.

Kern der neuen Qualitätsvorgaben ist u.  A. der Einsatz von EURO 6 Motorentechnik. Diskutiert wurden auch Alternativen, wie z. B. der Elektroantrieb. Leider kommt der elektrische Antrieb auf Grund zu geringer Reichweiten und großer Anforderungen an eine spezielle Ladeinfrastruktur für dieses Einsatzgebiet noch nicht in Betracht.

„Wir haben uns für die sauberste Motorentechnik entschieden, die sich unter jetzigen Voraussetzungen auch wirtschaftlich umsetzen lässt. Die Verbrauchswerte sind niedriger als bei EURO 5 Motoren, Stickoxide und Partikel sind an der Grenze der Nachweisbarkeit“, sagt André Pieperjohanns, Geschäftsführer der VKU. EURO 6-Busse kommen auch in anderen Bereichen des Kreises zum Einsatz. Die Flotte der VKU umfasst derzeit insgesamt 45 Busse dieser Norm, das entspricht knapp 57 Prozent des gesamten Bestandes.

Zudem wurden die Fahrzeiten der einzelnen Linien überprüft und ein neuer Fahrplan gestaltet. Dieser hat sich dem angewachsenen innerstädtischen Verkehr durch erweiterte Fahrtzeiten pro Linienfahrt angepasst und sich im vergangenen Jahr bereits gut bewährt.

Schwertes Bürgermeister Dimitrios Axourgos ist überzeugt, dass verbesserte Qualitätsstandards die Bedeutung des ÖPNVs in der Ruhrstadt aufwerten können. „Bürgerinnen und Bürgern ein verbessertes Angebot vorzulegen, entspricht dem Wunsch und den Vorstellungen der Stadtverwaltung“, erklärt er. „Wir wissen um die Bedeutung des ÖPNVs und schätzen deshalb die konstruktive Zusammenarbeit mit der VKU“.

Autor:

Helmut Eckert aus Schwerte

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