18. Gothaer Barockfest / Montag: mein kritischer Nachtrag

Mit der Verlegung des freitäglichen Empfangs des herzoglichen Paares von „ vor dem alten Rathaus“ in den „Hof des Schlosses“ kann einerseits als möglicher Start einer neuen Form gesehen werden, dem eine gute Entwicklung zu wünschen ist.

Die Organisation dieses Freitag-Abend im Schlosshof war jedoch von Unzulänglichkeiten begleitet, die selbst beim ersten Mal nicht hätten auftreten dürfen.
(Bessere Präsentation des herzoglichen Paares auf dem „Balkon“. // Stellung des Hofstaates bei den Reden des Herzogs sowie seiner Gemahlin. // Ausmarsch: Die Kapelle gleich voransetzen, so dass kein Stau entstehen musste.)

Die Anzahl der Menschen außerhalb des kostümierten Hofstaates war mehr als gering.
Wenn man dazu betrachtet, dass das ganze „Barockfest“ offensichtlich kaum von Gothas Bevölkerung miterlebt wurde – während viele der Besucher von vielen Orten außerhalb Gothas kamen – so zeigt mir dies, dass die Akzeptanz des Festes wohl vorwiegend bei den Akteuren liegt.
Anders gesagt: „Gotha adelt“ ohne Gotha.

Da ich nicht weiß, weshalb das Biwak statt außerhalb des Schlosses am Westturm nunmehr wiederholt in den Rosengarten (zwischen Schloss und Museum) gelegt wurde, möchte ich nur feststellen, dass damit die Verbindung von Fest und Biwak darunter leidet – und wenige Besucher das Biwak besuchen oder gar als Bestandteil des Festes wahrnehmen.

Der Samstag-Vormittag zeigte mir, dass offensichtlich immer weniger „einfache Besucher“ am „Barockfest interessiert zu seien scheinen.

Besonders befremdlich fand ich – und das bestätigt allerdings meine bisherige Einschätzung – dass seitens der Stadt keine Rede am Freitag-Abend zu hören war und ich auch am Samstag-Vormittag keinen Vertreter der Stadt entdecken konnte.
Nun mag das auch ein neues Festzeichen sein. Doch das finde ich keineswegs gut und zukunftsträchtig.

Fazit:Um dem „Barockfest“ eine gute Zukunft zu sichern, sollte wenigstens das diesjährige sehr ausgewertet und sollten klare Zeichen gesetzt werden, ob und wie die Stadt mit angebunden und eingeschlossen wird.

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Meine Beiträge zum diesjährigen Fest:

### 18. Gothaer Barockfest / Freitag-Vorabend: Begrüßung des Hofstaates durch Herzog und Gemahlin
### 18. Gothaer Barockfest / Samstag-Vormittag: Buntes Treiben im und um „Schloss Friedenstein“

Autor:

Uwe Zerbst (Gotha/Thüringen) aus Sprockhövel-Haßlinghausen

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