Gotha live
Corona-Pandemie oder vor allem URLAUB

Der Schreck sitzt mir noch immer in den Gliedern, als sich der Corona-Virus in der Welt ausbreitete und Deutschland regelrecht das Gemeinschaftsleben auf Eis legte.
Der Schreck über diesen Virus und der Schreck, wie stark allein das eigene Leben Einschränkungen erhielt.

Anfangs waren die Nachrichten über die Corona-Pandemie gruselig und hielten die Menschen in Schach.
Nun aber empfinde ich die „Sondersendungen“ und Talk-Shows zur Corona-Pandemie eher lästig, weil jeder zu Wort kommen möchte, der mitunter gar nichts zu sagen hat, weil es die unterschiedlichsten Auslegungen bringt, wie die Zukunft sein wird / kann / sollte, ohne klar zu sagen, was konkret zu tun sei und woran man sich selbst und wie beteiligen werde.

Und nun zeigt sich, dass es wesentlich schwerer ist, die Schleusen wieder zu öffnen, weil das Drängen unterschiedlichster Interessengruppen zusammen mit der Uneinheitlichkeit der Politiker auf einen Dammbruch hinzielen, bei dem allseits die Verantwortung über den Haufen gerannt werden droht.

Jetzt wird URLAUB an die erste Stellen der Diskussionen gestellt. Die Medien machen voll mit und bestätigen, dass eine neue Sau durchs Dorf gejagt wird:
Urlaub überall hin und möglichst ohne Einschränkungen, während man sich ganz schwer tut, Kindergärten und Schulen voll zu öffnen. Urlaub im Ausland, hoffend dort auf ausreichende Hygienegebote, während Schulen und Kindergärten kaum wissen, wie die Hygieneauflagen zu erfüllen sind - selbst für eingeschränkte Kinderzahl.

Mit Urlaubszusagen oder Aussichten, sollen die Volksmassen beschwichtigt und von wesentlich wichtigeren Problemen/Aufgaben abgelenkt werden.
Bei Kindergärten und Schulen zeigen sich jahrelange Versäumnisse, deretwegen man nicht kann, was geboten wäre.
Überall wird deutlich, was in den vergangenen Jahren gelobhudelt aber praktisch nicht oder zumindest zu wenig in Angriff genommen wurde.

Die Medien zeigen sich dem Ansturm dessen, was nun geboten ist, auch nicht gewachsen. Sie sollten einerseits die wirtschaftlichen Aufgaben in den Mittelpunkt stellen und die Politik nicht in Ruhe lassen, während sie auf der anderen Seite Beispiele in Licht rücken müssten, welche neues Denken und gutes Gelingen aufweisen.

Mit der Corona-Pandemie hat eine neue Alltagsgestaltung in jeder Hinsicht begonnen.
Die Politik hat es sicher schwer, sich dieser zu stellen und mit althergebrachten Methoden zu brechen – gar den Menschen einen Weg aufzuzeigen.
Alle werden umdenken müssen, ob sie wollen oder nicht, damit die Gunst der Stunde nicht verstreicht – doch das muss erst begriffen werden und braucht sicher eine längere Zeit, um praktisch verwirklicht zu werden. Um so wichtiger, dies in den Mittelpunkt zu stellen, erkannte Fehler nicht schön zu reden sondern gemeinsam und nicht politisch unterscheidend zu handeln.

Erst habe ich mich damit beschäftigt, was ich wohl in meinem Tun falsch gemacht habe. Doch nach Fehlern zu suchen, wenn sie nicht auf der Hand liegen, bringt wenig.
Nun bin ich dabei, mir zu überlegen, was ich anders machen könnte, um damit (zumindest in der nahen Zukunft) zu bestehen oder gar mitgestalten zu können.
Sie auch?!

Autor:

Uwe Zerbst (Gotha/Thüringen) aus Sprockhövel-Haßlinghausen

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