Menden: Aufreger der Woche
Uringestank in der Tiefgarage am Rathaus

Immer wieder riecht es im Treppenaufgang zur Garage am Rathaus nach Urin. Jetzt haben die Stellplatz-Mieter das Problem selbst „bereinigt“. Foto: privat
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  • Immer wieder riecht es im Treppenaufgang zur Garage am Rathaus nach Urin. Jetzt haben die Stellplatz-Mieter das Problem selbst „bereinigt“. Foto: privat
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Uringestank im Treppenhaus: Die Tiefgarage am Mendener Rathaus ist regelmäßig verdreckt. Die Stadt kommt mit der Pflege kaum hinterher.
Stadtspiegel-Leserin Erna Junker (85) informierte uns darüber, dass es im Aufgang oft stinkt bzw. stark nach Urin riecht. Stadtsprecher Johannes Ehrlich ist das Problem nicht unbekannt. „Seit Jahren ist das ein Ärgernis.“ Auch er findet es nicht gut, weiß aber auch um die Lage dieser dunklen Ecken. „Einige Mitbürger fühlen sich dort wohl unbeobachtet.“

Dass manche Mitbürger die dunklen Ecken am Rathaus nutzen, um ihre Notdurft zu verrichten,  stinkt den Tiefgaragen-Nutzern gewaltig. Foto: Anja Jungvogel
  • Dass manche Mitbürger die dunklen Ecken am Rathaus nutzen, um ihre Notdurft zu verrichten, stinkt den Tiefgaragen-Nutzern gewaltig. Foto: Anja Jungvogel
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Obwohl an dieser Stelle jeden Morgen zwischen 6 und 6.15 Uhr gereinigt werde, bekäme man  das Problem um die versteckte Treppe nicht in den Griff.
Damit soll aber nach den aufwendigen Sanierungsmaßnahmen, die im nächsten Jahr beginnen, endgültig Schluss sein. „Dunkle Ecken wird es dann nicht mehr geben“, erklärt der Stadtsprecher. Zudem sei eine öffentliche Toilette in Planung.
Erna Junker, die einen der 191 gebührenpflichtigen Stellplätze in der Tiefgarage gemietet hat, will so lange jedenfalls nicht mehr warten und griff beherzt zu Putzeimer und Desinfektionsmittel, um das Problem selbst zu „bereinigen“. Geholfen hat der 85-Jährigen eine nette Einzelhändlern, die ebenfalls für sich und ihre Kunden Plätze in der Tiefgarage angemietet hat.
Johannes Ehrlich weiß diese Aktion zwar zu schätzen, rät aber dennoch von Eigeninitiative ab. "Aus versicherungstechnischen Gründen wäre es besser, wenn die Bürger unseren Mitarbeitern das Putzen überließen."
Ehrlich will sich dafür einsetzen, dass künftig die "Schmuddelecke" eine intensivere Pflege als bisher erfahre. Auch wäre es zu überlegen, ob man eine Überwachungskamera installieren ließe, ähnlich wie sie in der Tiefgarage bereits existierten.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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