Premiere am 9. Juni
Hexenjagd im narrenschiff

In dem Stück bezichtigt eine Gruppe junger Frauen die Bewohner der Hexerei und versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. | Foto: tn
  • In dem Stück bezichtigt eine Gruppe junger Frauen die Bewohner der Hexerei und versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken.
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Am  Sonntag, 9. Juni, feiert das Theater Narrenschiff (tn) seine nächste große Premiere: Die „Hexenjagd“ von Arthur Miller findet nach über zehn Jahren wieder den Weg auf die tn-Bühne. André Decker inszenierte Millers"Hexenjagd" erstmals 2007 für das tn. Jetzt kehrt der zeitlose Klassiker in einer neuen Inszenierung von ihm zurück. 
Salem, 1692. Eine Gruppe junger Frauen, angeführt von der rebellischen Dienstmagd Abigail Williams, versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken, als sie anfangen, Bewohner der Hexerei zu bezichtigen. Ein Pastor und Exorzist aus der Nachbargemeinde wird gerufen, um den seltsamen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Doch schnell eskalieren die Ereignisse und es kommt zu einer Massenhysterie. In diesem aufgeheizten Klima findet ein Hexenprozess statt, in dem niemand sicher ist, nicht selbst ausgerufen zu werden. Im Zentrum des Prozesses steht das Ehepaar Proctor, die früheren Arbeitgeber von Abigail. Das Dienstmädchen bezichtigt John Proctors Ehefrau Elizabeth, mit dem Teufel im Bunde zu sein. Doch John Proctor weiß, warum Abigail seine Frau hängen sehen will.
Beruhend auf den berüchtigten historischen Hexenprozessen von Salem schuf Arthur Miller mit "Hexenjagd" einen der packendsten Stoffe der modernen Theatergeschichte. Seit seiner Uraufführung 1953 wird das Drama durchgehend auf Bühnen weltweit gespielt. Bis heute gilt das Stück als eins der wichtigsten amerikanischen Dramen aller Zeiten. Miller, der "Hexenjagd" eigentlich als Allegorie auf die amerikanische Kommunisten-Verfolgung in der McCarthy-Ära schrieb, präsentiert einen messerscharfen Blick auf Massenhysterie und Todesangst. Er zeigt gekonnt auf, wozu Menschen fähig sind, wenn sie eigene Interessen durchbringen oder ihr Leben retten wollen. Ein Stoff also, der auch im heutigen Zeitalter nichts an Aktualität verloren hat.

Karten gibt es nur im I-Punkt im zib, Lindenplatz 1 in Unna: Tel. 02303/ 103777.
Weitere Vorstellungen sind am:
Sa. 15.6 . / 19.30 Uhr
So. 16.6. /19 Uhr
Mi. 19.6. / 19.30 Uhr
Sa. 22.6. / 19.30 Uhr
So. 23.6. / 19 Uhr
Fr. 28.6. / 19.30 Uhr
So. 30.6. /19 Uhr
So. 7.7. / 19 Uhr

Autor:

V K aus Unna

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