Konkrete Entwürfe für die Neugestaltung der Fußgängerzone

So könnte die Massener Straße künftig bei Nacht aussehen.
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  • So könnte die Massener Straße künftig bei Nacht aussehen.
  • Foto: Kreisstadt Unna
  • hochgeladen von Verena Kobusch

Unnas Fußgängerzone soll ab 2020 neu gestaltet werden. Neue Radständer in den Seitenstraßen, Bänke, Spielpunkte und eine neue Beleuchtung sollen die Fußgängerzone für die nächsten Jahrzehnte zu einem Erlebnisraum mit Einkaufsmöglichkeiten werden lassen, so Unnas Baudezernent Michael Ott. Unter Einbindung des Lichtkunstzentrums und eines Künstlers könnten Lichtleisten jeweils neben dem mittigen Band vom Lichtkunstzentrum bis zum Marktplatz eine unaufdringliche Lichtanimation erzielen.
Nachdem die Verwaltung der Stadt Unna im Oktober des vergangenen Jahres eine erste Entwurfsplanung für den Neubau der Fußgängerzone Massener und Hertinger Straße vorgestellt hatte, stellt der Arbeitskreis Fußgängerzone nach einer intensiven Diskussion unter Beteiligung der Bürgerschaft nun die konkreten Entwürfe vor. Diese werden als nächstes in den Ratsgremien vorgestellt und beraten. Ende 2019 könnte das Bauprojekt dann ausgeschrieben werden und die eigentliche Bauphase – Start ist auf der Massener Straße – frühzeitig im Jahr 2020 beginnen.

Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität

Der Arbeitskreis Fußgängerzone besteht aus Vertretern des Rates, sowie Vertretern des Citywerberings, des Verkehrsvereins und des Behindertenbeirates. Neben der Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität steht bei den Entwürfen die Fußgängerfreundlichkeit im Mittelpunkt. Die Gestaltungsidee der Massener Straße zielt darauf ab, dem hoch frequentierten Straßenraum eine unaufdringliche, aber dennoch erkennbare Ordnung zu geben. Entstehen könnte dies durch eine klare Gliederung des Straßenraumes. Der mittige breite Gehweg würde seitlich durch Vorzonen der Gebäude begrenzt. Dabei sollen alle Beläge fußgängerfreundlich mit großformatigem Betonpflaster ausgeführt werden. Taktile Elemente und Aufmerksamkeitsfelder sollen nach enger Abstimmung mit dem Behindertenbeirat Menschen mit Sehbehinderungen sicher durch die neue Fußgängerzone leiten. Säulen-Hainbuchen ersetzen die in den 90er-Jahren gepflanzten kaukasischen Felsenbirnen und lösen damit ein Problem: „Im Herbst kommt es bei den Felsenbirnen durch Fallobst zu rutschigen Matschflächen unter den Bäumen. Dieses Problem ist mit der Neuanpflanzung der Säulenhainbuchen endgültig beseitigt“, betont Michael Ott.

Ausbau des WLAN

Für die Hertinger Straße sieht der Entwurf der Verwaltung einen einheitlichen Belag mit einer taktilen Leitlinie vor. Eine besondere Hervorhebung soll dabei der Platz am Kastanienbrunnen durch Aufenthaltsmöglichkeiten, Spielgeräte und Fahrradständer erfahren. Investiert werden soll zudem in den Ausbau eines modernisierten drahtlosen Internets (WLAN), das jedem Besucher der Innenstadt zur Verfügung steht.

So könnte die Massener Straße künftig bei Nacht aussehen.
Einer der Entwürfe für den Neubau der Fußgängerzone Massener Straße.

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