Bundesmittel für die Sanierung der Stadtkirche Unna
368.000 Euro aus Berlin

Gemeinsam machten sich im Oktober letzten Jahres Unnas Bürgermeister Werner Kolter, der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und Superintendent Hans-Martin Böcker (v.l.) ein Bild von den anstehenden Arbeiten an der Stadtkirche Unna.
  • Gemeinsam machten sich im Oktober letzten Jahres Unnas Bürgermeister Werner Kolter, der Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek und Superintendent Hans-Martin Böcker (v.l.) ein Bild von den anstehenden Arbeiten an der Stadtkirche Unna.
  • Foto: Ev. Kirchenkreis Unna
  • hochgeladen von Ann-Christin Botzum

Eine weitere Förderzusage entlastet die Kasse der Ev. Kirchengemeinde Unna bei der aufwendigen Sanierung des Turmes der Stadtkirche. 368.000 Euro steuert der Bund zu den Arbeiten bei. Den Beschluss des Haushaltsausschuss des Bundestages vom 8. Mai teilte der SPD-Bundestagsabgeordnete Oliver Kaczmarek noch am selben Tag persönlich Superintendent Hans-Martin Böcker mit.

Bereits im Oktober vergangenen Jahres haben die Baufachleute des Ev. Kirchenkreises Unna Kaczmarek bei einem Besuch in der Kirche deutlich gemacht, dass die Sanierung der Kirche und die Erneuerung des Turmdachs ohne Fördermittel des Bundes nicht zu finanzieren sei. „Es ist fantastisch, mit welchem Engagement sich die Unnaer Bürgerinnen und Bürger für die Kirche einsetzen. Deshalb ist es richtig, dass der Bund für diese Maßnahmen Gelder aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm bereitstellt“, freut sich Kaczmarek nun mit Superintendent Böcker. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verwaltet. Aus diesen Mitteln werden Sanierungen von Denkmälern gefördert, die eine herausragende Bedeutung für die Kulturgeschichte Deutschlands haben.

Nach der Förderzusage des Landes in gleicher Höhe im letzten Monat ist dies ein bedeutender weiterer Baustein für die anstehenden Arbeiten. Entsprechend groß ist die Erleichterung in der Gemeinde und beim Kirchenkreis. Die Gesamtkosten werden zurzeit mit rund 3,4 Mio. Euro beziffert, abzüglich der bereits erhaltenen Fördermittel und Spenden rechnet die Gemeinde weiterhin mit einem Eigenanteil von rund 1,1 Mio. Euro.

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