Coronavirus: KVWL richtet Behandlungszentrum in Unna ein

Coronavirus-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden und fieberhaften Erkältungssymptomen sollen außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte versorgt werden.
  • Coronavirus-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden und fieberhaften Erkältungssymptomen sollen außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärzte versorgt werden.
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Das neue Behandlungszentrum der Kassenärztlichen VereinigungWestfalen-Lippe (KVWL) hat in Unna seine Arbeit aufgenommen.

Das Zentrum im Forum Mozartstraße (FamilienForum Katharina, ehemalige Elternschule), Mozartstraße 26, soll die ambulante Versorgungsebene mit der Zielsetzung ergänzen, Coronavirus-Verdachtsfälle sowie Patienten mit Atemwegsbeschwerden und fieberhaften Erkältungssymptomen außerhalb der Praxen der niedergelassenen Vertragsärztinnen und -ärzte zu versorgen. Mögliche Ansteckungsrisiken sollen so weiter minimiert werden.

Dr. Prosper Rodewyk, Leiter der KVWL-Bezirksstelle Dortmund, erklärt: „Der Zugang zum COVID-19-Behandlungszentrum erfolgt über den Haus- oder Facharzt. Patienten werden nach einer Telefon- bzw. Videosprechstunde per Fax zur weiteren Behandlung im COVID-19-Behandlungszentrum angemeldet. Der Zugang kann darüber hinaus auf Zuweisung durch das Gesundheitsamt, den ärztlichen Notfalldienst und die Krankenhausambulanzen erfolgen“. Nach der Anmeldung durch den Arzt erhalten die Patienten einen zeitnahen Termin per SMS oder Telefonanruf.

Sonderregelung über die Osterfeiertage: Patienten, die über Ostern das Behandlungszentrum aufsuchen müssen, werden gebeten, sich vorab unter der Telefonnummer 02303 / 10 02 89 3 anzumelden. Sie erhalten dann einen entsprechenden Termin. Ab Dienstag, 14. April, erfolgt der Zugang zum Zentrum wieder über den Haus- oder Facharzt.

In den Behandlungszentren werden die Schwere der Infektion und der Behandlungsbedarf möglicher Begleiterkrankungen eingeschätzt. Die Ausstellung von Rezepten, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (AU) oder eine stationäre Einweisung ist dort möglich. Die bisherige medizinische Versorgung mit Arzneimitteln erfolgt weiterhin durch den behandelnden Haus- oder Facharzt.„Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine große Herausforderung“, so Rodewyk weiter. „Umso herausragender ist das Engagement der niedergelassenen Vertragsärztinnen und -ärzte, ihrer Praxismitarbeiter sowie der Angehörigen anderer Heilberufe in dieser besonderen Situation. Ohne diese Bereitschaft wäre der Betrieb solcher Behandlungszentren nicht zu realisieren. Dafür ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.“

Weitere Informationen zu den KVWL-Behandlungszentren finden Sie auch unter www.kvwl.de/coronavirus

Autor:

Verena Kobusch aus Unna

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