Mehr Sicherheit im Wasser durch kostenlose Schwimmkurse

Bodo Micheel (r.) vom Sportförderkreis hat die Initiative „Schwimmen lernen“ angestoßen. Zusammen mit der DLRG mit Dieter Schwarzer (l.), der Beigeordneten Kerstin Heidler (2.v.l) und Dirk Brämer von der WBU wird dieses Projekt nun zum zweiten Mal durchgeführt.
  • Bodo Micheel (r.) vom Sportförderkreis hat die Initiative „Schwimmen lernen“ angestoßen. Zusammen mit der DLRG mit Dieter Schwarzer (l.), der Beigeordneten Kerstin Heidler (2.v.l) und Dirk Brämer von der WBU wird dieses Projekt nun zum zweiten Mal durchgeführt.
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Gemeinsam mit der Schul- und Sportverwaltung der Stadt Unna, den Wirtschaftsbetrieben Unna und der DLRG bietet der Förderkreis des Unnaer Sports in den Herbstferien Kurse für Schwimmanfänger an.

Rund 30 Grundschulkinder lernen hier das Schwimmen. „Das ist wirklich ein tolles Gemeinschaftsprojekt. Anhand der Anmeldezahlen sieht man auch die Notwendigkeit dieser Schwimmkurse“, sagt Kerstin Heidler, Beigeordnete der Stadt Unna.
In der Tat waren die Kurse schnell ausgebucht. Der Andrang war so groß, dass Wartelisten angelegt werden mussten. Die Kurse sind für die jungen Teilnehmer umsonst. Den Schwimmunterricht übernehmen Mitglieder der DLRG, die Schwimmhalle stellen die Wirtschaftsbetriebe Unna in den Herbstferien unentgeltlich zur Verfügung. „Gerade in der Ferienzeit können die Kinder intensiv üben, da der Schulschwimmsport in dieser Zeit nicht stattfindet“, sagt Dirk Brämer, Technischer Prokurist der Wirtschaftsbetriebe Unna.
Die Verbreitung des Projektes erfolgte über die Schulen. „Da hat die Zusammenarbeit hervorragend geklappt“, betont Bodo Micheel vom Sportförderkreis. Täglich werden die Kinder nun zwei Wochen lang an das Wasser gewöhnt und erlangen so eine gewisse Sicherheit. „35 Prozent aller Dritt- und Viertklässler können nicht schwimmen“, sagt Dieter Schwarzer, Ehrenvorsitzender der DLRG Unna. Eine alarmierende Zahl, wie Schwarzer findet. Darum sei es auch gut, dass die Stadt Unna mit den Schwimmmöglichkeiten in Lünern, Massen, im Bornekampbad und der Schwimmsporthalle Bergenkamp gut aufgestellt ist. „Wir können uns in dieser Stadt nun wirklich nicht über zu wenige Schwimmbecken beklagen“, sagt Schwarzer. Alle Beteiligten könnten sich gut vorstellen, dass dieses Angebot ein dauerhaftes wird, zumal die Wartezeit für einen Schwimmkurs bei der DLRG derzeit rund ein Jahr beträgt. „Darum ist es wichtig, dass wir verschiedene Ebenen bespielen: den Schulschwimmsport, den Vereinsschwimmsport, aber eben auch solche Ferienangebote“, sagt Kerstin Heidler.

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