Auftakt zu den Interkulturellen Wochen in der Kreisstadt Unna - Gebet der Religionen

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Zum Abschluss ließen alle Teilnehmer vor dem Rathaus ihre Botschaften, Bitten, Wünsche und Gebete an bunten Luftballons aufsteigen.
Unna: Rathaus der Stadt Unna - Bürgerhalle | Montag, 18. September 2017 18:00 Uhr

„Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt."

Das Gebet der Religionen ist seit vielen Jahren Auftaktveranstaltung für die Interkulturellen Wochen in Unna. Vorbereitet und durchgeführt wird diese Veranstaltung vom Caritasverband für den Kreis Unna e.V. und dem Integrationsrat der Kreisstadt Unna.

Musikalisch eingestimmt und begleitet wurde das „Gebet der Religionen“ vom Chor Kalinka. Nach Grußworten von Ralf Plogmann, Vorstand des Caritasverbandes für den Kreis Unna und unserer stellvertretenden Bürgermeisterin Renate Nick wurden die Interkulturellen Wochen mit dem Gebet der Religionen offiziell eröffnet.

In einer zerrissenen Welt reicht es nicht aus zu betonen, Islam heiße Frieden, Christentum bedeute Liebe und Judentum Menschlichkeit, vielmehr müssen dieser Frieden, diese Liebe und diese Menschlichkeit sichtbar werden.
Es ist an der Zeit, dass wir uns über die Grenzen religiöser und weltanschaulicher Verankerungen hinweg für das Wohl und den Frieden in unsere Stadt, unserem Land und im internationalen Kontext engagieren. Interreligiöser Dialog bedeutet nicht nur, miteinander zu sprechen, sondern auch gemeinsam zu handeln im Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit.

Frieden und Verständigung
stand auch im Mittelpunkt der Gebete, die von Vertretern der christlichen Kirchen, der türkisch islamischen Gemeinde, der jüdischen Gemeinde „haKochaw“, einem Gebet des Hindu Tempel Schwerte und dem Afrikanischen Urgebet, die hier vorgetragen wurden.

Ksenija Sakelšek, Vorsitzende des Integrationsrats der Kreisstadt Unna lud die Teilnehmer zu weiteren Veranstaltungen der Interkulturellen Wochen Unna, die am 30. September mit der großen Veranstaltung

bUNt - International in Unna

im Zentrum für Information und Bildung am Lindenplatz enden, herzlich ein.


Das gemeinsame aktive Zeichen
war das Aufschreiben von Wünschen zum Gebetsthema der Teilnehmer auf Karten für gasbefüllte Luftballons. Am Ausgang vor dem Rathaus ließen alle ihre Botschaften, Bitten, Wünsche und Gebete an bunten Luftballons aufsteigen.

Fotos © Jürgen Thoms
19.09.17 12:41:37
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