Herausforderung für die Velberter Feuerwehr
Pferd aus Morast gerettet

Ein Pferd steckte in Neviges bis zum Hals - etwa sieben Meter von festem Untergrund entfernt - im Morast fest und konnte durch die Feuerwehr nicht ohne weiteres erreicht werden.
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  • Ein Pferd steckte in Neviges bis zum Hals - etwa sieben Meter von festem Untergrund entfernt - im Morast fest und konnte durch die Feuerwehr nicht ohne weiteres erreicht werden.
  • Foto: Feuerwehr Velbert
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Wieder ein tierischer Einsatz für die Velberter Feuerwehr: Nachdem ungefähr ein Dutzend Pferde am Sonntag von ihrer Weide in der Nähe eines Reiterhofes an der Nordrather Straße in Neviges ausgerissen waren, gerieten zwei der Tiere in einen benachbarten, sumpfigen Tümpel.

Während sich ein Pferd aus eigener Kraft befreien konnte, drohte das Zweite in dem morastigen Untergrund zu versinken. Beim Eintreffen der um 10.24 Uhr alarmierten Feuerwehr, die mit hauptamtlicher Wache und einem freiwilligen Löschzug ausgerückt war, steckte das Pferd bis zum Hals etwa sieben Meter von festem Untergrund entfernt im Morast fest und konnte auch nicht ohne weiteres erreicht werden.

Tierärztin war am Einsatz beteiligt

Währenddessen wurden eine Tierärztin und der Löschzug Dönberg der Feuerwehr Wuppertal nachgefordert, da dort ein spezielles Tierrettungsgeschirr vorgehalten wird. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte außerdem durch benachbarte Landwirte, die unter anderem sofort einen Teleskoplader zur Verfügung stellten, um das Pferd mit dem Rettungsgeschirr aus dem Tümpel zu heben. Nach Eintreffen der Tierärztin begann die Feuerwehr damit, aus Bohlen und Balken einen provisorischen Steg anzulegen, ein entsprechend gesicherter und mit einer Wathose ausgestatteter Kollege arbeitete sich auf diesem zu dem Pferd vor.

Pferd machte sich davon

Das machte sich allerdings angesichts von so viel Betriebsamkeit davon, quer durch den Tümpel an dessen gegenüberliegendes Ufer - was wiederum die Helfer vor ein großes Problem stellte, denn dort war es für sie nun überhaupt nicht mehr erreichbar. Glücklicherweise überlegte es sich das Pferd schnell wieder anders. Es kehrte zurück und näherte sich den Helfern so weit, dass diese ein Zaumzeug anlegen konnten. Mit vereinten Kräften und Mitwirkung des Pferdes gelang es den Einsatzkräften schließlich ohne weiteres technisches Gerät, das Tier zurück auf festen Boden zu bugsieren. Dort wurde es der Obhut seiner Besitzerin sowie der Tierärztin übergeben, während die Feuerwehr ihren Einsatz nach rund zwei Stunden beenden konnte.

Ein Pferd steckte in Neviges bis zum Hals - etwa sieben Meter von festem Untergrund entfernt - im Morast fest und konnte durch die Feuerwehr nicht ohne weiteres erreicht werden.
Autor:

Maren Menke aus Velbert

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